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HL-live.de

Sonntag,
der 23. September 2018






Sonntagskonzert des Passat-Chores

Es war wieder so weit: der Passat Chor bat zum Sonntagskonzert. Zwar hat der Wetterbericht viel Sonne vorausgesagt, was kam, war aber Nebel, Wolken und eine tatsächliche und noch mehr gefühlte Temperatur, die mit dem Monat Mai nicht zusammen passt.



Die echten Fans und viele musikbegeisterte Gäste hatten sich küstengerecht den Umständen angepasst, so dass es beim Gesang der Altmeister der Shantys keine Fragen nach Wetter und Temperatur gab, sondern eher ein Crewgefühl wie es an Bord der Segler wohl mal gewesen ist, denn der neue Dirigent Michael Cordes animierte kräftig zum Mitsingen. Das gelang ihm vortrefflich. Dafür gab es keinen Preisnachlass wie man leise bemerkte.

Es gab dafür aber Spaß beim altersgerechten Singen, wie es Chorchef Ralph Steinführer nannte. Zwischendurch überraschte er immer wieder mit kleinen Statements zwischen den Songs. Binsenweisheiten waren dabei, wie zum Beispiel dass erst das erste Lied käme und dann das zweite Lied, wobei diese Klugheiten dann zur kultigen Erkenntnis des klassischen Chorgesangs erhoben wurden.



Der Dirigent Michael Cordes lies kein Wort auf dem anderen sitzen und so blieb beim improvisierten und launigen Dialog zwischen den Beteiligten so manches Mal kein Auge trocken. Nicht ganz neu war eine weitere kluge Erkenntnis, nämlich die, dass es gefühlte Shantys geben würde, aber die echten Shantys, also die Arbeitsgesänge wie früher auf den Segelschiffen, die hätten immer einen Vorsänger gehabt. Kein Problem für den Passat Chor. Bei den Auftritten der bewährten Chorsänger war arbeitsbedingtes Mitsingen angesagt und das Publikum machte begeistert mit. Auch gab es Wiederaufnahmen einiger erfolgreichen Songs des Chors. Das Yellow Submarine war wieder dabei, ein Song der Beatles, der bald seinen 50. Geburtstag feiern wird.

Und da gab es auch immer wieder den einen Sänger mit der Glocke, der bei maritim-musikalischen Höhenpunkten das Geläute takt- und rhythmusgenau bedient. Dieses Mal war es Uli Fenner, der die Aufgaben des "Glöckners von Travemünde" übernahm, wie er wohl chorintern genannt wird. Auch zeigte sich der Chor von seiner authentisch ehrlichen Seite. Ralph Steinführer bemerkte etwas betroffen in einer Liedpause, ihm sei aufgefallen, dass der Chor bei einem der letzten Songs eine Strophe vergessen hätte. Wenn es also jemanden gäbe, der meinte er hätte aber das ganze Konzert bezahlt und hätte daher Anspruch auf alle Strophen, der solle sich nicht grämen. Diese Strophe würde am Schluss nachgesungen. So gab es erst diese Nachlieferung am Ende des Konzertes und dann viel Beifall und Zugaben. Ein neues Format des Passat Chors, das mit frisch dargebotenen Shantys, einer super Combo und vielen kleinen humorvollen Einlagen überzeugte. Das kam gut an.

Das neue Format der Konzerte kam beim Publikum gut an. Fotos: Karl Erhard Vögele

Das neue Format der Konzerte kam beim Publikum gut an. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 122467   Autor: KEV   vom 27.05.2018 19.11

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