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Sonnabend,
der 23. Juni 2018





Lübeck Erleben

Kongress zur Neu- und Frühgeborenenmedizin

Vom 31. Mai bis 2. Juni findet in der Musik- und Kongresshalle Lübeck der internationale Kongress "Sharing Progress in Neonatology (SPIN) 2018" statt. Mehr als 300 Spezialistinnen und Spezialisten für Neugeborenenmedizin aus über 40 Ländern kommen für die Veranstaltung SPIN in die Hansestadt.

Das Themenspektrum reicht dabei von der Diagnostik und Korrektur von Fehlbildungen über die Erstversorgung im Kreißsaal bis hin zur optimierten Ernährung und vielen praktischen Fragen im Alltag der Neonatologie (Neonatologie = Neugeborenenmedizin). Der Kongress, der zunächst unter dem Namen „International Workshop on Surfactant Replacement“ entstand, findet bereits zum 33. Mal, in diesem Jahr unter Leitung von Prof. Dr. med. Egbert Herting, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, statt.

Surfactant, ein Kunstwort von Surface Active Agent, bezeichnet das System oberflächenaktiver Substanzen in den Lungenbläschen. Fehlt Surfactant, z. B. aufgrund der Lungenunreife bei Frühgeburtlichkeit, so kann sich die Lunge nicht richtig entfalten und es kommt zum sogenannten Atemnotsyndrom. Seit gut 30 Jahren kann man diese Erkrankung erfolgreich bei Frühgeborenen mit Surfactantpräparaten, die aus Tierlungen gewonnen werden, behandeln. Eine eintägige Veranstaltung unmittelbar vor dem Kongress beschäftigt sich damit, wie man Surfactant möglichst schonend an Frühgeborene unter Erhalt der eigenen Spontanatmung verabreichen kann. Zusammen mit der Universitäts-Kinderklinik Köln wurde diese sogenannte LISA-Methode (Less Invasive Surfactant Administration) seit 2004 erfolgreich entwickelt.

In Deutschland erfolgt mittlerweile bereits die Hälfte aller Surfactantbehandlungen bei kleinen Frühgeborenen mit dieser Methode. Die erste erfolgreiche Studie wurde unter Lübecker Federführung 2011 im renommierten Medizinjournal Lancet veröffentlicht, was zu einem enormen Anstieg des internationalen Interesses führte, so dass Kolleginnen und Kollegen u.a. aus Südafrika, Australien und den USA über ihre praktischen Erfahrungen bei der Veranstaltung berichten.

Neben den wissenschaftlichen Hintergründen werden auch viele praktische Aspekte der Arbeit auf den neonatologischen Intensivstationen diskutiert, so dass die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken in ihre Heimatländer zurückkehren werden.


Text-Nummer: 122504   Autor: UKSH   vom 29.05.2018 12.16

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