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Sonnabend,
der 15. Dezember 2018






+++ HL-live.de - Archiv +++

31.05.2018 14.29


Raser: Polizei setzt auf Aufklärung

Vergangene Woche und am Donnerstag führten Beamte der Polizeistation St. Jürgen Geschwindigkeitskontrollen im Lübecker Hochschulstadtteil, Wulfsdorf und in der Friedrichstraße durch. Im Fokus der Kontrollen standen die Bereiche rund um Kindergärten und Grundschulen. Dabei setzten die Beamten vor allem auf Aufklärung und zeigten ein Video, das die Unfallfolgen zeigt.

Mit einem langgezogenen Signalton visieren die Beamten mit dem Laser-Geschwindigkeitsmessgerät in einer 30er-Zone des Lübecker Hochschulstadtteils ein heran nahendes Auto an. "29 km/h zeigt das Display an... alles in Ordnung!", resümieren die Einsatzkräfte der Polizei St. Jürgen. Schon nähert sich das nächste Fahrzeug. Auch hier zeigt das Lasergerät, das wie eine kleine Kamera aussieht und mit der Hand gehalten werden kann, eine gemessene Geschwindigkeit von unter 30 km/h.

Aufgebaut haben die insgesamt sieben Beamten ihre Kontrollstelle in der Maria-Goeppert-Straße im Lübecker Hochschulstadtteil vor einem Kindergarten und einer nahe gelegenen Schule. Es ist bereits die dritte Geschwindigkeitskontrolle innerhalb der letzten Woche. Gemessen wurde unter anderem auch in Lübeck Wulfsdorf vor der Grundschule und einem Kindergarten in der Friedrichstraße. Einen besonderen Anlass gab es nicht - die Kontrollen werden vor dem Hintergrund der regelmäßigen Verkehrsüberwachung durchgeführt. "Geschützt werden sollen dadurch insbesondere unsere schwächsten Verkehrsteilnehmer, Kindergarten- und Schulkinder", sagt Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach. "Gerade in jungem Alter können Situationen von den Verkehrsanfängern nicht immer richtig eingeschätzt werden, auch die motorischen und geistigen Fähigkeiten sind noch nicht so weit ausgeprägt wie bei erwachsenen Verkehrsteilnehmern."

Deswegen sei die Einhaltung der Geschwindigkeit in verkehrsberuhigten Straßen umso wichtiger. Bei einer Geschwindigkeit von 40 anstelle des erlaubten Tempos 30 erhöht sich der Bremsweg bei einer Vollbremsung von 13,5 auf 20 Meter, bei einer Geschwindigkeit von 50 sogar auf 27,5 Meter. Auch bei gering erhöhter Geschwindigkeit können so bei einem Zusammenstoß mit einem Kind schwerste Verletzungen verursacht werden.

Neben der Ahndung der Geschwindigkeitsverstöße standen besonders und vielmehr die Aufklärung und die Sensibilisierung hinsichtlich des Fehlverhaltens im Vordergrund. Während der Verkehrskontrolle konnten die Polizisten im persönlichen Gespräch unmittelbar nach dem Verstoß auf Gefahren hinweisen, die durch das Fehlverhalten entstehen können. Die Beamten der Polizeistation St. Jürgen hatten für diesen Fall auch ein Video des Sachgebietes Prävention zur Hand, in dem der ungebremste Aufprall eines Fahrzeugs bei geringer Geschwindigkeit auf eine präparierte Puppe demonstriert wird. Die im Video genutzte Puppe hatte in etwa die Größe und das Gewicht eines Kindes. Folgen des Zusammenpralls konnten auf diese Weise eindrucksvoll aufgezeigt werden.

"Die bisherigen Geschwindigkeitskontrollen sind aus polizeilicher Sicht sehr positiv verlaufen. Es wurden insgesamt nur vier Verstöße aufgrund gering überhöhter Geschwindigkeit und sechs Fälle verbotener Handynutzung festgestellt. Wir sind erfreut über das insgesamt sehr korrekte und disziplinierte Fahren vor den Schulen und den KITAs", so Carsten Stier, Leiter der Polizeistation St. Jürgen.

Die Kontrollen werden fortgesetzt.

Autor: PD Lübeck

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