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Dienstag,
der 19. Juni 2018






13 Thesen für Lübeck im Jahr 2030

Wie soll Lübeck im Jahr 2030 aussehen? Am Wochenende diskutierten rund 200 Lübecker dieses Thema. Die Stadt hat die Thesen der Arbeitsgruppen jetzt veröffentlicht. Einen Monat lang können sie im Internet bewertet und kommentiert werden.

Im Bauausschuss am Montag wurde die Bürgerbeteiligung begrüßt. Die Diskussionen seien sehr konstruktiv gewesen, lobt Bausenatorin Joanna Glogau. Die Verwaltung regte am Montag erneut an, in den kommenden Monaten Versuche durchzuführen. So könnte zum Beispiel an einem verkaufsoffenen Sonntag die Königstraße gesperrt oder die Fußgängerzone bis zum Koberg verlängert werden. Bürgermeister Jan Lindenau hatte allerdings am Samstag angekündigt, dass es solche Maßnahmen erst geben soll, wenn das Gesamtkonzept im kommenden Jahr vorliegt.

Die Thesen der Arbeitsgruppen:

Autoverkehr 1: Die Innenstadt ist autoarm. Autos fahren nur auf den Straßen zu den Parkhäusern am Rand der Altstadtinsel.

Autoverkehr 2: Das Parken ist neu organisiert. Die BewohnerInnen haben Vorrang. Es gibt wenig Autos, da die Lübecker sich modern fortbewegen und die neuen Angebote wie zum Beispiel das intelligente Carsharing nutzen.

Öffentlicher Personennahverkehr 1: Die Busse werden elektrisch betrieben. Wenige Buslinien queren die Innenstadt. Viele Buslinien fahren im 15-Minuten-Takt oder häufiger. Von den um die Innenstadt herumgeführten Buslinien gibt es gute Umsteigemöglichkeiten zu den Innenstadt-Routen.

Öffentlicher Personennahverkehr 2: Tickets für den Öffentlichen Personennahverkehr sind günstiger als 2018. Das Tarifsystem ist einfach organisiert und gut verständlich.

Öffentlicher Personennahverkehr 3: Stadtteile und Umland sind durch verbesserte Linienführungen der elektrisch betriebenen Busse und ein Regio-S-Bahn-Netz angebunden. Die Regio-S-Bahn fährt auch auf ehemals stillgelegten beziehungsweise von der Stilllegung bedrohten Strecken.

Radverkehr 1: Das Radschnellweg-Netz mit von anderen Verkehrsteilnehmern unabhängigen Routen macht das Radfahren in die Innenstadt und zwischen den Stadtteilen attraktiv. Es gibt viele Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

Radverkehr 2: Das neue intelligente öffentliche Leihradsystem ist gut ausgebaut und bietet Fahrräder für unterschiedliche Zwecke an (zum Beispiel auch Lastenräder, Kinderräder, Dreiräder, E-Bikes).

Fußverkehr: Es gibt neue Bereiche nur für Fußgänger und direkte Verbindungen in die umliegenden Stadtteile, zum Beispiel durch Fußgängerbrücken.

Lieferverkehr: Der Liefer- und gewerbliche Verkehr erfolgt durch elektrische Lastenräder und elektrische Fahrzeuge. Die intelligente City-Logistik sorgt für eine konfliktarme Versorgung.

Öffentliche Räume: Die Straßen, Plätze und Uferzonen bieten BewohnerInnen und BesucherInnen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und sind lebendig. Es gibt viele neue verkehrsberuhigte Bereiche, zum Beispiel mit Cafés. Die Lübecker freuen sich über die Begrünung und die Stadtmöbel.

Handel und Dienstleistungen: Das nachhaltige Einzelhandelskonzept sichert die Angebotsvielfalt für Bewohner und Besucher. Die kleinteilige Geschäftsstruktur hat überregionale Strahlkraft, zum Beispiel als Fair-Trade-Stadt. Durch intelligente Verknüpfungen setzt der Einzelhandel einen nachhaltigen Gegenpol zum Online-Handel.

Wohnen: Die Innenstadt ist für viele ein attraktiver und gleichzeitig erschwinglicher Wohnstandort.

UNESCO-Welterbe: Neubauprojekte passen sich behutsam in die historische Bauart der Altstadt ein. Moderne Elemente werden wie selbstverständlich integriert.

Die Thesen können unter uebermorgen.luebeck.de bewertet werden. Aktuell dürfen die Kommentare aber nur 600 Zeichen lang sein. Das sei für komplexe Themen zu wenig, kritisiert Olivia Kempke vom Lübeck Management. Auch die Online-Meinungen sollen in den weiteren Prozess einfließen.

Wie sieht Lübeck im Jahr 2030 aus? Die Online-Befragung wurde jetzt gestartet.

Wie sieht Lübeck im Jahr 2030 aus? Die Online-Befragung wurde jetzt gestartet.


Text-Nummer: 122661   Autor: VG   vom 04.06.2018 20.35

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