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07.06.2018 21.38


Choräle zwischen Trave und Schwartau

Gottesdienst am ungewöhnlichen Ort. "Nach 875 Jahren mal wieder in Alt-Lübeck", sagte Pröpstin Petra Kallies am Donnerstagabend auf dem Gelände der ersten Steinkirche mitten in den Wiesen zwischen den Flüssen Schwartau und Trave.



Das Datum war bewusst gewählt. Zum einen am Vorabend des Hansekulturfestivals, zum anderen am Todestag des christlichen Slawenfürsten Gottschalk, der hier residiert hatte. Er wurde am 7. Juni 1066 bei einem Aufstand heidnischer Slawen erschlagen und später heilig gesprochen.

Doris Mührenberg vom Bereich Archäologie und Denkmalpflege, wusste solche Einzelheiten. In mehreren Abschnitten informierte sie die Besucher des Gottesdienstes auf der gemähten Fläche in den Wiesen. Gepredigt wurde im Trio, das heißt abwechselnd beziehungsweise nacheinander von Pröpstin Kallies, von Pastorin Byrthe Kröncke-Schultz aus Kücknitz und von Pastor Heiko von Kiedrowski aus St. Jürgen.

Viele Gedanken wurden dabei angerissen, vom Leben der Menschen einst und heute oder zur Frage, was von einem Menschenleben an Spuren bleibt. "Was bedeutet Mission?", fragte Pastorin Kröncke-Schultz und zitierte als Antwort eine Formulierung des Theologen Fulbert Steffensky: "Mission heißt, zeigen, was man liebt."



Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Bezirksbläserchor Lübeck gestaltet, den Reinhard Lettau leitete. Wer es nicht eilig hatte, konnte anschließend bei Wasser oder Wein und Brot noch im bunten Zirkuszelt oder in den Wiesen im Gespräch beisammen bleiben. Professor Manfred Gläser und Doris Mührenberg seien bereit, sich "ausquetschen" zu lassen, hatte die Pröpstin angekündigt.

Auch Bürgermeister Jan Lindenau war gekommen. Er wurde gefragt, wann das Hansekulturfestival starte. Nicht mit einer Eröffnungsrede am Freitag, sondern ab 16 Uhr mit Aktivitäten und um 22.30 Uhr unüberhörbar mit dem Feuerwerk, sagte Lindenau.

Autor: TD

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