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HL-live.de

Freitag,
der 21. September 2018






Abraham: Vater des Glaubens für Juden, Christen, Moslems

Ein gemeinsames Friedensgebet mit Juden, Christen und Moslems mit dem Thema "Gute Nachbarschaft" findet am Mittwoch, 20. Juni, um 18 Uhr auf dem Klingenberg in Lübeck statt. HL-live.de Pastor Heiz Rußmann ist zwar an der Gestaltung des Friedensgebetes nicht beteiligt, stellt das Thema aber in den Mittelpunkt seiner Gedanken zum Wochenende.

Weil es nach dem bedeutenden Theologen Hans Küng ("Das Judentum") keinen Weltfrieden geben kann ohne Religionsfrieden und keinen Religionsfrieden ohne Religions-Gespräche, möchte ich Abraham heute zum Thema machen.

Abraham ist für alle drei Weltreligionen, deren Kulturen heute insgesamt die Hälfte der Weltbevölkerung erfassen, der "Vater des Glaubens". Durch ihn glauben alle drei Religionen an den einen Gott, den Schöpfer und Erhalter und Vollender der Welt und ihrer Geschichte. Während die Menschheit vor Abraham fast immer an viele Götter, Götzen und Mächte glaubte, hat der eine Gott mit Abraham einen Bund geschlossen. Dabei hat er gesagt: "In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter und Völker auf Erden."

Vorangegangen war nach der originellen Beschreibung von Thomas Mann, dass Abraham Gott intensiv gesucht hatte. Das hat der geniale Lübecker Schriftsteller sehr überzeugend und faszinierend beschrieben in "Joseph und seine Brüder Teil 4".

Abraham wollte sein Herz und Lebens- Sinn nicht mehr an viele Mächte und Kräfte hängen – wie viele Menschen noch heute – , sondern wollte nur dem höchsten, einzigen Gott vertrauen. Immer höher ging sein innerer Blick über Erde und Himmel und die Sterne hinauf. Dann wurde ihm klar: der alles verborgen programmiert, geplant und gelenkt hat bei der Entwicklung des Lebens bis zum Menschen ist allein Gott. Der unsichtbare Gesetzgeber und Lenker von Erde und Weltall ist allein Gott.

Nachdem Abraham am Ziel seiner Suche angekommen war, wurde ihm bewusst, daß Gott selbst ihm diese Gedanken eingegben hatte und ihn begabt und ausgesucht hatte, so zu denken. Abraham hatte alle Mächte und vielfältigen Kräfte der Welt dem einen "Obersten Chef" untergeordnet. Der hatte sich Abraham offenbart und mit ihm gesprochen. Dann hat er mit Abraham einen Bund geschlossen und ihn gesegnet und wie ein Freund mit ihm geredet (1.Mose 15,18; 12,1-3; 18,17.18). Abraham merkte sehr schnell, dass es eine große Wohltat und Stärkung seiner Seele war, so mit dem einen Gott verbunden zu sein.

Gott versprach Abraham viele Nachkommen und dass er Abraham und seine Nachkommen segnen und begleiten werde. Alle Völker sollten durch Abraham gesegnet werden. Mit Abraham beginnt Gottes Heilsgeschichte für die Menschheit. Sonst wären wir gewiss noch immer viel primitiver und kämpferischer. Juden verstehen sich als Abrahams Nachkommen, Christen als Geschwister des jüdischen Gottessohns Jesus und die Moslems als Nachfahren von Abrahams Sohn Ismael.

Abraham ist aber auch ein Vorbild des Glaubens für alle drei. Er wollte, um Gott zu gehorchen, sogar sein Liebstes opfern. Vor allem war er auch ein Streitschlichter. Als seine Knechte und die von Abrahams Neffen Lot sich stritten um das beste Land, sagte Abraham: "Teilt des Land in gleiche Teile. Geht ihr dann zur Linken, gehe ich zur Rechten und umgekehrt." Auch von Abraham her, bekommen wir alle die Aufforderung Frieden zu fördern (1 .Mose 13).

Als sein Neffe Lot ihm Zweifel eingeben wollte wegen Gottes Unsichtbarkeit, sagte Abraham: Wenn ich die Beziehung zu dem einen Gott gewinne und behalte, bin ich mit dem ewigen Leben verbunden, dann bekomme ich den höchsten Sinn und Mut, unzerstörbares Selbstbewußtsein ewiges Leben und bin in Ewigkeit nie verlassen!"

Viel Gottvertrauen, Friedensmut und Verständigung wünscht Euch

Euer HL-live.de Pastor Heinz Rußmann
e-mail für Grüße und Fragen heinzrussmann@yahoo.de

Meine Sonntagspredigt für das größte deutsche Predigtforum im Heidelberg mit 20.000 Lesern finden Sie übrigens kostenlos bei www.predigtforum.de -> Aktuelle Predigten. Über das Thema Einsamkeit habe ich schon etwas für Sie vor einer Woche bei HL-live.de geschrieben (siehe "Stadtgeschehen").

Heinz Rußmann betont die Verbindung der großen monotheistischen Religionen.

Heinz Rußmann betont die Verbindung der großen monotheistischen Religionen.


Text-Nummer: 122769   Autor: red.   vom 09.06.2018 10.36

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