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HL-live.de

Donnerstag,
der 19. Juli 2018






Gott sei Dank für unsere Landung in Lübeck

Wer möchte auf einer Erde voller Krieger und Umweltzerstörung leben? Ja, sagt HL-live.de Pastor Heinz Rußmann in seinen "Gedanken zum Wochenende". Besonders in Lübeck gibt es viele liebenswerte Dinge.

"Man möchte garnicht wieder auf der Erde landen." Das soll der Astronaut Alexander Gerst von der Internationalen Raumstation ISS aus jetzt gesagt haben. Wenn man von dort oben die vielen Kriege und Bombeneinschläge sieht, dazu die Umweltzerstörungen wie abgeholzte Regenwälder und den Smog der Städte, möchte man einen großen Bogen um den Erdball machen. Abgesehen davon, dass die Menschheit ja bisher keine andere Möglichkeit zum ständigen Leben im Weltall hat, stellt sich die Frage: Wo möchtest Du, lieber Leser, liebe Leserin auf dem Erdball dauerhaft landen?

Alle Orte auf der Erde haben ja Vor- und Nachteile. Nirgendwo gibt es ein perfektes Paradies. Wenn man darüber nachdenkt, wie es wohl die meisten Lübecker Einwohner tun, kann man doch dankbar sein. hier in Lübeck zu leben. Durch unsere Eltern oder durch eigenen Entschluss und durch Gottes Fügungen sind wir in Lübeck gelandet, in einerStadt im guten und gesunden Zustand.

Das sollten wir uns immer wieder ins Gedächtnis rufen und Gott dafür danken. Lübeck ist weder eine verhutzelte Klein-Stadt, noch ein end– und geistloses Häusermeer. Die Stadz ist wunderbar geographisch gelegen auf dem ovalen Stadthügel, der von glänzenden Wasserläufen wie Trave, Kanal und Stadtgraben und Wällen umgeben ist. Dadurch fühlt man sich in Lübeck geborgen wie in einer sehr großen mittelalterlichen Burg. Sieben spitze, sehr hohe Kirchtürme halten außerdem den göttlichen Himmel an Lübeck fest. Die Stadt ist modern, aber hat auch eine große Vergangenheit. Viele wunderbare alte Gebäude wie das Holstentor, das Heilig-Geist-Hospital und Rathaus, viele Giebelhäuser und alte Kirchen schmücken den Stadtkern. Daneben gibt es einigermaßen stimmig dazu passende moderne Gebäude. (Nicht alle!)

Lübeck war mal eine europäische Weltstadt als Hauptstadt des Hanse–Bundes mit 150 Städten. Gerade haben wir Lübecker dazu ein Fest mit einigen festlich-erfreulichen Hansetagen gefeiert.

Zum Thema feiern: Wir Lübecker können besonders auch den 17. Juni feiern, der ja leider kein Nationalfeiertag mehr ist. Der Aufstand am 17. Juni 1953 in der DDR scheiterte ja durch Waffengewalt, aber das Scheitern beseitigte den Wunsch der Bürger nach Wiedervereinigung nicht. Indirekt hat er die spätere Wiedervereinigung Deutschlands 1989 vorbereitet. Als Grenzstadt der Zonengrenze waren wir früher gefühlsmäßig sehr belastet. An der Stadtgrenze lagen Tretminen, Wachsoldaten patroulierten und Flüchtlinge aus der DDR kamen am Grenzzaun ums Leben. Die deutsche Wiedervereinigung ist ein großes Glück. Ein Grund zum Feiern am 17. Juni besonders für uns Grenzzaun-Lübecker.

Immer wieder feiern können wir den Wiederaufbau unserer Stadt, nachdem 1942 im Krieg durch Bomben ein Drittel der Innenstadt mal zerstört worden war. Mein Bruder führt Touristen durch die Marien-Kirche und erzählt: Fremde können sich den Wiederaubau unserer jetzt wieder schönen Stadt nicht vorstellen, wo es doch so viele intakte historische Bauten gibt. Übrigens: Flüchtlinge aus Ostdeutschland haben Lübeck mit aufgebaut.

Feiern können wir in diesen Tagen schon jetzt, dass am 21. Juni Sommeranfang ist. Der Mai war schon sommerlich warm und unsere Erwartungen gehen hoffnungsvoll weiter. Leider ist sonst das Wetter in Lübeck ein gewisser Schwachpunkt unserer Stadt und Gegend. Allerdings haben wir keine Vulkanausbrüche, Erdbeben oder Überschwemmungen oder totale Sibirien Vereisung.

Ein Glück ist in unserer Heimatsatadt, dass wir seit der Gründung der Stadt vor fast neunhundert Jahren im christlichen Abendland leben. Schon der Stadtgründer Heinrich der Löwe hat den Bau des Doms gefördert. Mit sieben Kirch-Türmen wollten sich die Lübecker erinnern, Gott zu verehren und nicht zu vergessen. Die Hanse hat sich auch als christliche Handelsverbindung verstanden. Fairness war das Gebot aller Kaufleute und Bürger, sonst wurde man "ausge-hanst".

Die Reformation von Martin Luther wurde durch Lübeck besonders gefördert. Auch ein aufgeklärter, liberaler Geist ist bis heute für Lübeck typisch. Geistesgrößen wie Thomas Mann und Willi Brandt und viele Künstler und Denker gehören zu Lübeck als Kulturhauptstadt. Das kann man über überall spüren.

Wie schön, dass wir und unsere Kinder in Lübeck wohnen können! Gott sei Lob und Dank dafür! Hoffentlich bleibt das Erfreuliche in Zukunft erhalten! Auch die Nummernschilder der Autos HL sind ja die Abkürzung von Hansestadt Lübeck und gleichzeitig von Heiliges (gottbezogenes) Land. Auf jeden Fall sollte jeder Lübecker christliche Nächstenliebe verbreiten und christliche, hanseatische Liberalität, christliche Regeln und Freiheit und Gottvertrauen! Vielleicht zieht der Astronaut Gerst aus all den guten Gründen später mal nach Lübeck und landet hier?!!

Ich wünsche Gottes reichen Segen unserer Heimatstadt Lübeck, dem Bürgermeister und dem Stadtparlament, allen Christen und allen Menschen, die in Lübeck wohnen!

Ihr HL-live.de Pastor und Lübeck–Liebhaber

Heinz Rußmann
Ihren Kommentar bitte an heinzrussmann@yahoo.de

Heinz Rußmann ist ein Fan von Lübeck.

Heinz Rußmann ist ein Fan von Lübeck.


Text-Nummer: 122948   Autor: red.   vom 16.06.2018 11.26

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