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der 11. Dezember 2018






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18.06.2018 15.56


Vorwerker Diakonie eröffnet Sophie-Kunert-Haus

Die Zahl der Wohnungslosen steigt seit Jahren besorgniserregend. Auffällig dabei ist besonders die starke Zunahme von wohnungslosen Frauen. Allein in den letzten zehn Jahren hat sich deren Zahl in Lübeck vervierfacht. Auch immer mehr junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren sind betroffen.

Die Hansestadt hat daher bereits 2016 beschlossen, gemeinsam mit der Vorwerker Diakonie auf diese Entwicklung zu reagieren. Vor vier Wochen konnte in der Dr.-Julius-Leber-Straße nun ein entsprechendes Angebot eröffnen, dass am Montag, 18. Juni, offiziell eingeweiht wurde. "Vom ersten Tag an waren bereits fast alle Plätze belegt", sagt Johanne Hannemann, Geschäftsführerin der Vorwerker Diakonie bei der Einweihung. "Ich denke, dass zeigt unmittelbar, wie groß der Bedarf ist."

Jan Lindenau, Lübecks Bürgermeister, stimmte der Bedarfseinschätzung zu: "Es ist schön, dass diese Einrichtung nun zur Verfügung steht", meint er. Trotzdem glaubt er, dass das Thema Wohnungslosigkeit die Hansestadt weiter beschäftigen wird. "Doch wir werden nicht wegschauen – auch nicht, wenn es um Menschen geht, die keine Lobby haben."

Im Rahmen der Einweihung erhielt die neue Einrichtung jetzt auch einen Namen. "Wir haben das Haus nach Sophie Kunert benannt, einer starken, tapferen und klugen Frau", so Hannemann. "Sophie Kunert war Seelsorgerin und eine Frau, die nie aufgegeben hat. Insofern möge sie Beispiel sein für die Nutzerinnen und Nutzer diese Hauses und Hoffnung dafür, dass sich Schwierigkeiten überwinden lassen."

Die neue Einrichtung bietet wohnungslosen Frauen und jungen Erwachsenen eine Unterkunft auf Zeit. 37 Plätze und einige Notplätze stehen zur Verfügung, damit betroffene Menschen nicht auf der Straße bleiben müssen. Die Einrichtung ist 24 Stunden am Tag besetzt. "Hier ist kein Bewohner allein. Frauen und junge Männer in Notsituationen finden auch am Wochenende oder in der Nacht Ansprechpartner und Zugang in unser Haus", so Heike Raddatz-Kossak, zuständige Geschäftsbereichsleitung. Gleichzeitig bietet die Einrichtung mehr als ein Dach über dem Kopf. "Unsere Mitarbeitenden stellen einen geregelten Tagesablauf sicher und unterstützen die Bewohnerinnen und Bewohner so, dass diese ihre eigene schwierige Situation angehen", erläutert Raddatz-Kossak. Daher ist auch die Wohnraumhilfe der Vorwerker Diakonie und ein Beschäftigungsangebot für Wohnungslose im Sophie-Kunert-Haus untergebracht. "Die Bewohner erleben so, dass die Einrichtung keine Sackgasse ist, sondern den Schritt zurück in die Normalität ermöglicht."

Autor: Vorwerker Diakonie

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