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der 12. Dezember 2018






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21.06.2018 15.02


Startschuss für den Bau des eHighway

Auf der A1 wird wieder gebaut. Der Startschuss für die elektrische Oberleitung ist gefallen, jetzt werden vorbereitende Arbeiten ausgeführt. Ab Ende Oktober werden die Masten aufgestellt, Mitte 2019 startet der Betrieb zwischen Kreuz Lübeck und Reinfeld.



Gemeinsam mit Bundes-Umweltstaatssekretär Florian Pronold und Björn Lehmann-Matthaei vom Forschungs- und Entwicklungszentrum der Fachhochschule Kiel gaben Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und Energiewendeminister Dr. Robert Habeck am Donnerstag den Startschuss zum Bau der landesweit ersten Elektro-Teststrecke. Das vom Bund mit rund 19 Millionen Euro finanzierte Pilotprojekt sieht den Bau einer 10,2 Kilometer langen Oberleitungsanlage zwischen Reinfeld und dem Autobahnkreuz Lübeck vor, mit der zukünftig schwere Lkw elektrisch betrieben werden können.

Die Anlage wird voraussichtlich Mitte 2019 in Betrieb gehen und durch die Reinfelder Spedition Bode getestet und genutzt werden. Der Gesamtauftrag war im März an ein Konsortium aus den beiden Unternehmen Siemens AG und SPL Powerlines Germany GmbH erteilt worden.

"Damit sind wir nach Hessen bundesweit das zweite Land, das diese ebenso innovative wie umweltfreundliche Technologie erproben und daraus wichtige Erkenntnisse für einen klimaschonenden Verkehr der Zukunft ziehen kann", sagte Verkehrsminister Buchholz. Er sei gemeinsam mit seinem Kollegen Habeck zudem guter Hoffnung, dass die Testtrecke nach erfolgreicher Erprobung weiter ausgebaut werde.

Nach den Worten von Lehmann-Matthaei, Geschäftsführer der Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, sollen den Baufeldvorarbeiten im Oktober die Bau- und Montagearbeiten folgen. Dazu gehöre neben Tiefbauarbeiten die Errichtung von so genannten Gleichrichterunterwerken und Masten sowie zum Schluss die Montage der Fahrleitungen. "Weitgehend alle Möglichkeiten zur Reduzierung von Eingriffen in den Straßenverkehr sowie die Hauptreisezeiten wurden bei der Bauablaufplanung berücksichtigt", so Lehmann-Matthaei. Mit dem Ende der Bauphase soll im Mai 2019 der Testbetrieb der Anlage aufgenommen werden.

Die ersten Test-Lkw werden mit einem Hybridsystem aus Diesel und Elektromotor ausgestattet sein. Grundsätzlich seien aber verschiedenste Hybrid- und Batteriekonzepte mit dem Oberleitungssystem kombinierbar, wodurch in Zukunft auch ein rein elektrischer Betrieb möglich ist.

Autor: WiMi/red.

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