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Mittwoch,
der 26. September 2018






Linke: Obdachlosigkeit ernst nehmen

Die Linke begrüßt das neu eröffnete Projekt Sophie-Kunert-Haus zur Begleitung und Betreuung wohnungsloser Frauen und Jugendlicher, sieht jedoch gleichzeitig Politik und Verwaltung in der Pflicht das Problem der steigenden Obdachlosigkeit nachhaltig ernst zu nehmen und das Engagement freier Träger nicht als Ablasshandel zu verstehen.

"Es ist gut und richtig, dass derlei Projekte von Seiten der Stadt Unterstützung und Begleitung erfahren. Noch wichtiger ist aber, dass Politik und Verwaltung sich endlich schonungslos den Ursachen stellen - beginnend beim offenen Anerkennen der Lübecker Wohnungs-Krise und der Verantwortung für diese", sagt Sascha Luetkens, der die Linksfraktion im Bauausschuss vertritt.

Ursachen für die steigende Problematik seien laut Luetkens von Bund und Land bis in die Kommunalpolitik zu suchen.

"Dies beginnt bei der verfehlten Agenda-Politik, die mittels Hartz IV Menschen in Armut und daraus resultierenden Wohnungsverlust drängt. Beispielhaft deutlich wird dieser Zusammenhang in Moisling und St. Lorenz Süd, wo Mieter aufgrund steigender Mietkosten durch Modernisierungen von Wohnungsverlust bedroht sind. Dieses Problem wird zudem mittels nicht angewendeter Sozialbauquote, fehlendem Bestandsschutz und nicht bedarfsgerechter Mietobergrenzen lokal verstärkt", ärgert sich Sebastian Kai Ising, Mitglied des Wirtschaftsausschusses für Die Linke.

Politik und Verwaltung haben laut den Linken in den vergangenen Jahren zunehmend falsche Prioritäten allein zugunsten des Tourismus gesetzt und dabei die soziale Daseinsvorsorge vergessen, sogar zugunsten von Leuchtturm-Projekten zunehmend abgebaut.

"Diese Probleme werden jetzt an vielen Stellen spürbar und treffen die Bürger ganz direkt in ihrer Lebensqualität. Beginnend bei mangelnden Flächen zur Naherholung, über Wohnraummangel in der Innenstadt durch Ferienwohnungen, bis hin zum Thema Obdachlosigkeit", so Luetkens.

Ising und Luetkens wollen im Bau- und Wirtschaftsausschuss Mehrheiten für einen Richtungswechsel in der Investitionspolitik gewinnen. Zukünftige Priorität sollen nach Ansicht der Partei Investitionen in die soziale Infrastruktur und Daseinsvorsorge haben. Dies verhindere Obdachlosigkeit, bevor sie entstehe.

Sascha Luetkens ist Vertreter der Linken im Bauausschuss.

Sascha Luetkens ist Vertreter der Linken im Bauausschuss.


Text-Nummer: 123087   Autor: Linke   vom 22.06.2018 08.57

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