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Dienstag,
der 17. Juli 2018





Lübeck Erleben

UKSH: Förderstiftung stärkt die Universitätsmedizin

Als Ministerpräsident Daniel Günther gemeinsam mit Dr. Fritz Süverkrüp, Prof. Dr. Jens Scholz und Alexander Eck die zehnte Kuratoriumssitzung der Förderstiftung des UKSH eröffnete, gab es viel Grund zur Freude: Mit einer Rekordsumme von mehr als 275.000 Euro stärkt die Stiftung die Universitätsmedizin in Schleswig-Holstein.

Sechs innovative medizinische Vorhaben, von denen Patienten und Mitarbeiter am UKSH zukünftig unmittelbar profitieren, werden durch die positiven Entscheide von Vorstand und Kuratorium im ersten Halbjahr 2018 gefördert. Darüber hinaus wächst die starke Gemeinschaft des Kuratoriums mit der Aufnahme von sechs neuen Kuratoren auf 50 Privatpersonen und Unternehmen, die sich jährlich mit mindestens 10.000 Euro für die Universitätsmedizin einsetzen. Die sechs Neuzugänge sind: Meike und Thomas Jenne, Densch & Schmidt Immobilien GmbH, HWB Unternehmerberatung, die Lübecker Nachrichten, Peter Glindemann und CH Verwaltung. Die Kuratoren-Gemeinschaft besteht gegenwärtig aus 20 Privatpersonen und 30 Unternehmen.

"Das UKSH verdient es, zugunsten einer bestmöglichen, universitären Gesundheitsversorgung im Norden unterstützt zu werden", sagte Ministerpräsident Daniel Günther und dankte den sechs neuen sowie allen weiteren Kuratoren für ihr wertvolles jährliches Engagement.

"Das überragende Engagement der Kuratoren für die Universitätsmedizin zeigt die Wertschätzung für das UKSH und damit für die Arbeit unserer mehr als 13.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie übernehmen als Vorbild jedes Jahr gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen, die der Universitätsmedizin und ihrer Zukunft in Schleswig-Holstein dringend bedürfen. Mehr als 450.000 Menschen vertrauen jedes Jahr dem einzigen Maximalversorger des Landes und wir tun alles dafür, dieser Verantwortung durch unsere Expertise gerecht zu werden", sagte Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH.

Seit Gründung der Förderstiftung des UKSH vor fünf Jahren, im Mai 2013, wurden bereits 45 medizinische Vorhaben zur Stärkung der Universitätsmedizin mit einer Gesamtsumme von mehr als 1,15 Mio. Euro gefördert.

Sechs Antragsteller aus Kliniken und Instituten des UKSH der Standorte Kiel und Lübeck erhalten in diesem Jahr jeweils Förderungen zwischen 8.600 und 78.800 Euro:

- Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Kiel, unter der Leitung von Prof. Dr. Kamila Jauch-Chara erhält 8.600 Euro für die Etablierung neuartiger Aktivitätsanalyse-Systeme für Patienten mit Depressionen. Ziel ist eine Verbesserung der ambulanten Therapiemöglichkeiten. "Die Depression stellt in der Gesundheitsversorgung eine der größten Herausforderungen dar und wir sollten alle Möglichkeiten nutzen, hier Fortschritte zu erzielen", sagt Prof. Jauch-Chara.

- Für die Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie; Phoniatrie und Pädaudiologie stellt die Stiftung 10.000 Euro für die Anschaffung eines mobilen Schlafuntersuchungsmessplatzes bereit. "So können wir für unsere Patienten in ihrer gewohnten Umgebung eine präzise Diagnostik sicherstellen", erläutert Projektleiter PD Dr. Armin Steffen.

- Patienten mit chronischen, offenen und besonders stark infizierten Wunden können auf verbesserte Wundheilung hoffen: An der Klinik für Chirurgie am Campus Lübeck werden dank des Einsatzes eines innovativen Behandlungsverfahrens, einer sogenannten autologen Thrombozytenkonzentratlysaten-Therapie, die Abwehrfunktion der Haut gesteigert, die Neubildung des Bindegewebes beschleunigt und die Verhornung gefördert. "Dank der Unterstützung durch die Förderstiftung werden wir bei einer großen Zahl der betroffenen Patienten jetzt eine verbesserte Wundheilung erreichen können", sagt Oberarzt Dr. Andreas Bayer über die Unterstützung in Höhe von 45.600 Euro.

- Prof. Dr. Johann Roider, Direktor der Klinik für Augenheilkunde des UKSH am Campus Kiel, bedankt sich beim Kuratorium der Förderstiftung über eine Fördersumme in Höhe von rund 58.325 Euro: "Patienten mit lebenseinschränkender Sehbehinderung werden von dem Einsatz eines neuartigen Gerätes insbesondere im Bereich der Hornhaut- und Linsendiagnostik maßgeblich profitieren. Zum Beispiel kann so die häufigste Hornhauterkrankung, die progressive Ausdünnung der Hornhaut, frühzeitiger erkannt werden. Dank dieser Förderung lassen sich zudem für die Patienten individuellere und bessere Therapieformen entwickeln."

- "Dank der Förderung in Höhe von 75.000 Euro sollen zukünftig bisher nur schwer therapierbare Krebserkrankungen zukünftig zielgerichteter behandelt werden. Wir möchten campusübergreifend am UKSH ein noch besseres Verständnis erhalten, wie Krebszellen auf spezielle Krebstherapien ansprechen und den Effekt neuer Arzneiformen untersuchen", betont Prof. Dr. rer. nat. Susanne Sebens, Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung am UKSH, Campus Lübeck.

- Für ein zukunftsweisendes und campusübergreifendes Projekt namens "Radiomics" erhält das UKSH-Schlaganfallzentrum 78.700 Euro. Damit kann ein Quantensprung in der Bildgebungs-Diagnostik erreicht werden. "Es ist großartig, dass unser junges Team dank des wertvollen Engagements der Förderstiftung des UKSH die Möglichkeit hat, die Forschung und Therapie in der Schlaganfalls-Bildgebung wesentlich zu verbessern", freut sich Dr. Friederike Austein, Assistenzärztin in der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie des UKSH.

Die Kuratoren, die den Vorstand und das Kuratorium der Förderstiftung bilden, entscheiden selbst über die Vergabe der Förderungen. Die Antragssteller der Kliniken, Institute und Fachbereiche des UKSH reichen ihre medizinischen Vorhaben ein, präsentieren diese zum Teil in Kurzvorträgen. Sind medizinische Vorhaben realisiert, wird die Kuratoren-Gemeinschaft eingeladen, sich vom Projektfortschritt selbst zu überzeugen. Das Netzwerk der Kuratoren kommt in mindestens zwei bis vier Veranstaltungen pro Jahr zusammen und erhält so besondere Einblicke in die Universitätsmedizin am UKSH. "Die unmittelbare Erlebbarkeit der Universitätsmedizin für die Kuratoren und der direkte Austausch mit unseren UKSH-Experten ist unseres Erachtens ein wichtiger Baustein in der Förderstiftungs-Konzeption", erläutert Pit Horst als Geschäftsführer der Förderstiftung des UKSH.

Unternehmen und Privatpersonen bilden diese starke Unterstützergemeinschaft. Durch ein jährliches Engagement von mindestens 10.000 Euro jedes Kurators, weiteren Zuwendungen und aus den Erträgen des Stiftungsvermögens wird so die Infrastruktur und Versorgung für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter am UKSH nachhaltig verbessert und innovative medizinische Vorhaben gefördert.

Sechs innovative medizinische Vorhaben, von denen Patienten und Mitarbeiter am UKSH zukünftig unmittelbar profitieren, werden im ersten Halbjahr 2018 gefördert. Foto: UKSH

Sechs innovative medizinische Vorhaben, von denen Patienten und Mitarbeiter am UKSH zukünftig unmittelbar profitieren, werden im ersten Halbjahr 2018 gefördert. Foto: UKSH


Text-Nummer: 123160   Autor: UKSH   vom 25.06.2018 10.57

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