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Mittwoch,
der 24. Oktober 2018






Ausstellungseröffnung und Symposium zu Robert Schumann

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) eröffnet am Freitag, 29. Juni 2018, um 18 Uhr seine neue Ausstellung „Neue Bahnen – Robert Schumann und Johannes Brahms“. Zur Ausstellungseröffnung ist der Schriftsteller und Germanist Hanns-Josef Ortheil im Gespräch mit Institutsleiter Wolfgang Sandberger anwesend.

Zu einem weiterführenden wissenschaftlichen Symposium über „Schumann-Aspekte“ lädt das Brahms-Institut an der MHL in Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) am Samstag, 30. Juni 2018, ins Museum Behnhaus Drägerhaus ein.

Zum Schumann-Schwerpunkt des Schleswig-Holstein Musik Festivals stellt das Brahms-Institut an der MHL seine neue Ausstellung zu Robert Schumann und Johannes Brahms vor, die das Verhältnis beider Komponisten anhand wertvoller Exponate aus der Institutssammlung beleuchtet. Für Schumann war der junge Johannes Brahms einer der „schönsten und genialsten Jünglinge“. Gast zur Ausstellungseröffnung ist Hanns-Josef Ortheil, der sich immer wieder mit Schumann beschäftigt und im Gespräch unter dem Motto „Mein Leben mit Robert Schumann“ Einblick in seine persönliche Sicht auf den Komponisten gibt. Die Kuratoren Wolfgang Sandberger und Stefan Weymar führen in die Ausstellung ein. Sopranistin Lisa Ziehm und Pianist Viktor Soos stellen unter anderem Parallelvertonungen von Schumann und Brahms vor.

Im Mittelpunkt der Schau steht unter anderem Schumanns prophetischer Artikel „Neue Bahnen“ aus dem Jahr 1853, in dem der ambitionierte Musikschriftsteller Lobeshymnen auf den jungen Brahms schreibt. Außerdem thematisieren die Exponate Brahms‘ enge Freundschaft zum Ehepaar Clara und Robert Schumann. Die konkrete Auseinandersetzung von Brahms mit der Musik seines Mentors Schumann spiegelt sich zudem in Programmzetteln, Briefen sowie eigenen Kompositionen. Zu den besonderen Kostbarkeiten der Schau gehören die Titelblatt-Illustrationen, die Ludwig Richter zu Schumanns pädagogischen Werken gefertigt hat. In seinen liebevollen und detailreichen Zeichnungen und Blättern wird die „Kinderwelt“ des 19. Jahrhunderts in der Ausstellung lebendig. 

Schumann-Symposium

Weitere „Schumann-Aspekte“ vertieft das Symposium, zu dem die MHL in Kooperation mit dem SHMF am Samstag, 30. Juni unter Leitung von MHL-Musikwissenschaftler Wolfgang Sandberger einlädt. Von 10 bis 14 Uhr nehmen im Museum Behnhaus Drägerhaus ausgewiesene Schumann-Experten den deutschen Romantiker näher in den Blick. Die Vorträge gehen auf die Idee des „Poetischen“ bei Schumann ein, seine psychische Erkrankung, sein Verhältnis zum jungen Brahms sowie seine Essays und Musikkritiken.
Referenten sind Eleonore Büning (Berlin), Reinhard Steinberg (München), Christiane Tewinkel (Berlin), Friederike Wißmann (Dresden) und Wolfgang Sandberger (Lübeck).

Neuerscheinung

Zeitgleich legt das Brahms-Institut an der MHL seine neue Dokumentation „Konfrontationen“ zum Symposium und zur Ausstellung 2017 vor. „Musik im Spannungsfeld des deutsch-französischen Verhältnisses 1871–1918“ nimmt den interkulturellen Austausch in den Blick, der trotz fundamentaler politischer Konfrontationen zwischen den „Erbfeinden“ existierte und beleuchtet das deutsch-französische Verhältnis aus der Perspektive der Musik. Ergänzt wird der musikalische Blick durch einen kunsthistorischen Vergleich von französischem und deutschem Impressionismus. Der Katalogteil dokumentiert in 50 hochwertigen und bislang zum Teil unveröffentlichten Farbabbildungen die Ausstellungsexponate.

Die aufwändig gestaltete Publikation (154 Seiten) ist im et+k Verlag in München erschienen und im Buchhandel für 19,90 Euro, aber auch bei Veranstaltungen im Brahms-Institut erhältlich.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei, wegen begrenzter Plätze ist jedoch eine An-meldung ab dem 11. Juni unter brahms-institut@mh-luebeck.de erforderlich. Die Ausstellung ist vom 29. Juni bis zum 15. Dezember jeden Mittwoch und Samstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Der Eintritt zum Symposium kostet 5 Euro, es gibt keine Ermäßigung.


Text-Nummer: 123205   Autor: Susanne Pröpsting   vom 27.06.2018 08.03

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