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Freitag,
der 17. August 2018






Grüne: Geschosswohnungen statt Einfamilienhäuser

Die Zahlen der Wohnungsneubauten sind im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr zurückgeblieben. (wir berichteten). Die Lübecker Grünen haben jetzt einen sofortigen Kurswechsel in der städtischen Wohnungsbaupolitik gefordert.

Statt immer noch auf den Bau von Einfamilien- und Reihenhäusern zu setzen, wollen sie den Geschosswohnungsbau forcieren. Zudem soll die Quote für Sozialwohnungen von 30 Prozent strikter angewendet werden. Kurzfristig setzen die Lübecker Grünen auf den Erwerb von Belegungsrechten durch die Stadt.

Die Vorsitzenden der Bürgerschaftsfraktion Michelle Akyurt und Bruno Hönel erklären:

(")Wir brauchen einen sofortigen Kurswechsel in der Wohnungsbaupolitik. Wenn wir jetzt nicht umsteuern, werden wir in Lübeck in den kommenden Jahren mit massiver Wohnungsnot und auf breiter Front steigenden Mieten zu kämpfen haben.

Die Stadt hat viel zu spät auf den Wohnungsmangel reagiert. Obwohl es an eindeutigen Warnsignale und Forderungen zum Beispiel aus den Reihen unserer Fraktion nicht gefehlt hat. Auch jetzt werden die Prioritäten weiter falsch gesetzt. Noch immer beschließt die Stadt Bauprojekte, die ganz oder teilweise die Bebauung mit Einfamilien- und Reihenhäusern vorsehen. Der größte Bedarf ist aber ganz klar bei günstigen Wohnungen und Wohnungen im mittleren Preissegment. Wir fordern, dass wir bis zur Behebung der Misere unsere Baugebiete ausschließlich mit Geschosswohnungsbau realisieren. Angelaufene Projekte, in denen noch Einfamilien- und Reihenhäuser vorgesehen sind, sollten soweit irgendwie möglich, umgeplant werden. Die Stadt muss notfalls bereit sein, auf Renditeerwartungen bei Objekten zu verzichten. Es bringt ja nichts, wenn die Stadt ein paar Millionen mehr im Stadtsäckel verbucht, aber Normal- und Geringverdiener in der Stadt keine Wohnung mehr finden.

Lübeck muss auch endlich seinen Bestand an Sozialwohnungen erhöhen. Die Kritik des Lübecker Mieterbundes an der "Verbilligungsrichtlinie" der Stadt ist deutlich. Grundstücke billiger anzubieten, um Sozialwohnungsbau zu ermöglichen, war eine gute Idee. Aber sie brachte nicht den erwarteten Erfolg. Die von der Bürgerschaft beschlossene Quote von 30 Prozent bei Sozialwohnungen für Neuprojekte wird immer wieder kleingerechnet, indem die Wohneinheiten von Einfamilien- und Reihenhäusern aus der Zählung ausgeklammert wurden. Wir verlangen, dass die Quote künftig strikt eingehalten und auf alle Wohneinheiten in einem Baugebiet bezogen wird.

Am Ende wird aber auch kein Weg daran vorbeiführen, ganz kurzfristig den Bestand von Sozialwohnungen zu erhöhen. Wir schlagen vor, dass die Stadt die Belegungsrechte für Wohnungen, die aus der Sozialbindung gefallen sind, von den Eigentümer zurückerwirbt, um Entlastung im Wohnungsmarkt für Geringverdiener zu schaffen.(")

Michelle Akyurt und Bruno Hönel fordern einen deutlichen Schwerpunkt bei Sozialwohnungen.

Michelle Akyurt und Bruno Hönel fordern einen deutlichen Schwerpunkt bei Sozialwohnungen.


Text-Nummer: 123642   Autor: Grüne   vom 17.07.2018 16.48

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