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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 17. Juli 2018






SPD Lübeck: Mietexplosionen per Gesetz verhindern

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Lübeck ist angespannt, bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper. Die SPD-Fraktion will den Mietdruck mildern und fordert hierfür Unterstützung von der Landesregierung.

Dazu erklären gemeinsam Ulrich Pluschkell und Ingo Schaffenberg für die SPD-Fraktion Lübeck:

„Aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Auf Wunsch der Landes-FDP will die Kieler Regierungskoalition ein Gesetz, das die Lage in Lübeck entspannen könnte, abschaffen. Dieses Gesetz ist die Kappungsgrenzenverordnung. Sie ermöglicht es, Kommunen mit stark angespanntem Wohnungsmarkt Mieterhöhungen auf 15 Prozent in drei Jahren zu beschränken, sofern das Land zustimmt. Bislang gilt die Kappungsgrenze in 16 Städten und Gemeinden. Dazu gehört auch Kiel, Lübeck konnte noch nicht davon profitieren. Gültig sein soll diese Verordnung auf Wunsch der FDP nur noch bis Ende November 2019.

Die SPD-Fraktion fordert:

1.Die Beibehaltung der Kappungsgrenzenverordnung auch nach dem 30.11.2019.

2.Eine Bundesratsinitiative Schleswig-Holsteins zur weiteren Absenkung der Kappungsgrenze auf maximal 10 Prozent in drei Jahren

3.Das Recht von Städten und Gemeinden, künftig selbst über die Einführung einer Kappungsgrenze entscheiden zu dürfen.

Wir wollen Mieterschutz, der wirkt. Lübeck gehört unter den Schirm der Kappungsgrenze. Unsere Forderungen wären große Schritte in Richtung einer Entspannung der Mietpreise auf dem Lübecker Wohnungsmarkt.Die SPD-Fraktion wird entsprechende Anträge in der Bürgerschaft stellen.“

Ingo Schaffenberg von der SPD-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft will den Mietdruck in Lübeck mildern. Foto: SPD HL

Ingo Schaffenberg von der SPD-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft will den Mietdruck in Lübeck mildern. Foto: SPD HL


Text-Nummer: 123655   Autor: SPD HL/red.   vom 18.07.2018 13.34

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