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der 13. Dezember 2018






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21.07.2018 13.01


Nach Messerattacke: Beschuldigter in Haft

Der 34-Jährige, der am Freitag in einem Linienbus zehn Menschen mit Messerstichen verletzt hat, sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Ihm wird versuchter "Heimtückemord" vorgeworfen. Ein schwerverletzter Mann aus den Niederlanden konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Lübeck am 21. Juli gegen den 34-jährigen Deutsch-Iraner aus Lübeck Untersuchungshaftbefehl erlassen wegen des "Verdachts des versuchten Heimtückemordes mit gemeingefährlichen Mitteln in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung und versuchter besonders schwerer Brandstiftung". Der Vollzug der Untersuchungshaft wurde angeordnet.

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Der Beschuldigte, der sich zu den Tatvorwürfen weiterhin nicht eingelassen hat, ist der Justizvollzugsanstalt Lübeck zugeführt worden.

"Nachdem am Freitagabend die Aufzeichnungen der Videoüberwachung des Linienbusses ausgewertet werden konnten, besteht nunmehr der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte den mit einer großen Zahl von Fahrgästen besetzten Bus in Brand setzen und damit eine möglichst große Zahl von Menschen verletzen wollte, wobei er auch einen Tod von Fahrgästen billigend in Kauf nahm", so Oberstaatsanwältin Dr. Ulla Hingst. "Darüber hinaus besteht mit Blick auf einen durch einen Messerstich schwer verletzten Mann aus den Niederlanden der Verdacht des versuchten Heimtückemordes."

Das Leben des 21-jährigen Opfers konnte durch eine mehrstündige Notoperation gerettet werden. Es besteht aktuell keine Lebensgefahr mehr.

Der Beschuldigte soll versucht haben, den Busfahrer durch einen Faustschlag in das Gesicht am Löschen des Brandes zu hindern. Diesem gelang es dennoch, das Feuer mit einem Feuerlöscher zu ersticken.

Autor: StA/red.

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