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der 17. Dezember 2018






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26.07.2018 09.55


Literatursommer mit dem Schwerpunkt Israel eröffnet

Kulturministerin Karin Prien hat am Mittwoch, 25. Juli, den schleswig-holsteinischen Literatursommer 2018 in Lübeck eröffnet. Aus Anlass des 70-jährigen Bestehens des Staates Israel ist er in diesem Jahr der Literatur Israels gewidmet.

"Das ist wirklich ein ganz besonderer und wichtiger Schwerpunkt", so Ministerin Prien. Zur Eröffnung begrüßte sie Meir Shalev als Ehrengast, für den - wie sie hervorhob - der "70. Geburtstag" nicht nur ein politisches, sondern auch ein privates Datum sei, denn er werde mitten im Literatursommer - am 29. Juli - 70 Jahre alt.

"Ich bin glücklich, dass die Sprache der Kultur, der Literatur Israel und Deutschland so stark und innig verbindet", hob die Kulturministerin hervor; das sei noch immer ein Wunder, das sie demütig mache. Prien dankte allen Mitwirkenden des Literatursommers, besonders den Autorinnen und Autoren. Sie freue sich auf so große Namen und bedeutende Künstlerinnen und Künstler wie Meir Shalev, seine Cousine Zeruya Shalev, Assaf Gavron, Lizzie Doron und Adi Keissar.

Meir Shalev präsentierte sein jüngstes Buch "Mein Wildgarten" bei der Eröffnung in Lübeck. Prien sagte, unter anderem dieses Buch sei ihre Urlaubslektüre gewesen, sie habe es mit Gewinn und Genuss gelesen. Sie freue sich darauf, nun Teile des Buches vom Autoren persönlich präsentiert zu bekommen. "Ich bin gespannt auf Ihre Textauswahl", sagte die Kulturministerin und erinnerte sich gern an ihre Freude im Urlaub über "die feinsinnigen Betrachtungen über Flora und Fauna, über Meerzwiebeln, Alpenveilchen und Blindmäuse, aber auch über feinen Bezüge in die große Welt". Das Buch lenke den Blick auf die Natur im Kleinen und zugleich auf Geschichte, Gegenwart und die Welt im Großen. Der "Wildgarten" werde so zum "Weltgarten" und lade die Phantasie in ein zauberhaftes, vielfältiges, zwiegespaltenes Land ein.

Das Buch erinnere daran, "dass wir gemeinsam in der Verantwortung stehen, dafür Sorge zu tragen, dass Frieden gedeiht", sagte Prien; das sei die Stärke von Literatur: Sie könne Menschen, Zeiten, Völker, Religionen und Staaten verbinden. Diese Hoffnung teile sie mit allen Mitwirkenden an diesem Literatursommer - "mit den Menschen in Israel und in Deutschland, mit den Menschen in Schleswig-Holstein", so die Kulturministerin.

Autor: BiMi

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