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Dienstag,
der 23. Oktober 2018






Uni: Stiftungen geben vier Millionen Euro für Professur

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die VolkswagenStiftung, die Possehl-Stiftung, die Hanseatische Universitätsstiftung, die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck, die Jürgen Wessel Stiftung und die Friedrich Bluhme- und Else Jebsen-Stiftung ermöglichen gemeinsam die langfristige Verstetigung der Professur für Neurobiologie mit dem Schwerpunkt Chronobiologie an der Universität zu Lübeck.

Das Fachgebiet erforscht die Wirkungsweise der inneren Uhr in Lebewesen und auf zellulärer Ebene und deren mögliche Nutzanwendungen für die Medizin. Lehrstuhlinhaber an der Universität ist bereits seit 2011 Prof. Dr. rer. nat. Henrik Oster. Seine Berufung war zunächst durch die Errichtung einer Lichtenberg-Professur durch die VolkswagenStiftung möglich geworden. Um das Wissenschaftsgebiet an der Universität nun dauerhaft erhalten zu können, wurde durch die beteiligten Stiftungen das Grundkapital in Höhe von vier Millionen Euro für die erste Lichtenberg-Stiftungsprofessur in Deutschland bereitgestellt. Die Erträge aus dieser Geldanlage dienen der zeitlich unbegrenzten Finanzierung der Professur. Für Wissenschaft, Forschung und Lehre in Lübeck wie auch für die seit 2015 in dieser Rechtsform bestehende Stiftungsuniversität ist die Einwerbung der Stiftungsprofessur ein herausragender Erfolg.

Der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes der Possehl-Stiftung Max Schön sagte: "Die Possehl-Stiftung begibt sich mit ihrer Förderung einmalig auf Neuland, denn ihr Geld legt sie ansonsten nie in anderen Fonds an. In diesem besonderen Fall unterstützen wir jedoch gerne eine Gemeinschaftsinitiative mehrerer Stiftungen zur Verstetigung von Forschung und Lehre an der Stiftungsuniversität Lübeck. Die Unabhängigkeit und die Neugier von Wissenschaft sind zwei Werte von unglaublich hohem gesellschaftlichen Nutzen."

Für die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Pötschke: "Als 2010 die Medizin an der Universität zu Lübeck gestrichen werden sollte und damit der Fortbestand der gesamten Hochschule gefährdet wurde, sind die Lübecker zusammengerückt. Gemeinsam mit der Bürgerschaft haben sie gekämpft für Ihre Uni – und das mit Erfolg! Dieser beeindruckende Zusammenhalt zeigt die Bedeutung der Universität für unsere Stadt, die nach wie vor exzellente Arbeit im Bereich der Medizin leistet. Der Ausbau von Bildungsangeboten und eine lebendige Bürgergesellschaft sind zentrale Anliegen der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung, die durch eine dauerhafte Einrichtung der Lichtenberg-Professur hervorragend verknüpft werden."

Prof. Henrik Oster (5. v. r.) bekommt eine dauerhafte Stiftungsprofessur für Neurobiologie. Mehrere Stiftungen ermöglichen dies. Foto: René Kube / Uni

Prof. Henrik Oster (5. v. r.) bekommt eine dauerhafte Stiftungsprofessur für Neurobiologie. Mehrere Stiftungen ermöglichen dies. Foto: René Kube / Uni


Text-Nummer: 123813   Autor: Uni/red.   vom 26.07.2018 18.21

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