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Mittwoch,
der 15. August 2018






DRK: 38 Verletzte auf der Travemünder Woche

Für das Deutsche Rote Kreuz in Lübeck bedeutet die Travemünder Woche jedes Jahr geballte Einsatzbereitschaft an Land und auf dem Wasser. Die Wasserwacht gewährleistet zusammen mit THW und DLRG in der Gemeinschaft der Sicherungsboote die Sicherheit auf den bis zu acht Regattabahnen und trägt damit ihren Teil zu erfolgreichen Segelwettbewerben bei.



Neben der medizinischen Versorgung der Teilnehmer auf See gehören auch der Aufbau und Transport von Bahnmarkierungen, von Ankern und Personal, sowie im Bedarfsfall auch die Sicherung der ein- und auslaufenden Segler und das Schleppen und Sichern havarierter Segelboote dazu. "In diesem Jahr waren bis zu 35 Motorrettungsbooten mit insgesamt über 100 Einsatzkräften der drei beteiligten Hilfsorganisationen von 8 Uhr morgens bis zum Ende der Wettbewerbe im Einsatz", erklärt Ulrike Schumacher, Einsatzleiterin der DRK-Wasserwacht in Lübeck.

Koordiniert wurden die Einsätze der Sicherungsboote auch in diesem Jahr wieder durch eine gemeinsame Einsatzleitung von DRK-Wasserwacht und THW in enger Abstimmung mit der Regattaleitung, der Wasserschutzpolizei sowie der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). In der Einsatzleitung können über Digitalfunk sogar die Positionen der Sicherungsboote auf der Seekarte dargestellt und so alle Rettungsmittel optimal koordiniert werden.

An Land sorgten zehn Tage lang insgesamt 38 Einsatzkräfte des DRK Lübeck, der Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser und des ASB für die Sicherheit der Besucher. Einsatzstärkste Tage waren immer die Wochenenden. Neben Schnitt- und Schürfwunden gab es aufgrund der Rekordhitze viele Kreislaufvorfälle. Aber auch alkoholisierte Personen, zum Teil mit Wahrnehmungsstörungen mussten versorgt werden. 38 Menschen wurden nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht.

"Unsere Helfer haben trotz der hohen Temperaturen täglich hochmotiviert und konzentriert gearbeitet. Den ehrenamtlichen Sanitätern gebührt Respekt und Anerkennung", sagte der Kreisbereitschaftsleiter des DRK Lübeck, Olaf Schmidt.

Bis zu drei Rettungswagen (RTW), zwei Versorgungsstationen und zwei Quads mit Anhängern zum Transport verletzter Personen gehörten zu der technischen Ausrüstungen. Koordiniert wurden die Einsätze von einem DRK-/JUH-Wagen aus, der über hochmoderne Funk- und Computertechnik verfügt. Jeden Abend erfolgte eine Sicherheitsbesprechung der Einsatzleitung mit der Feuerwehr, der Polizei und der Security-Firma.

Die auf dem Wasser und an Land eingesetzten Kräfte kommen zum Teil aus ganz Deutschland und nehmen für ihren Einsatz auf der Travemünder Woche meist einen Teil ihres Jahresurlaubes. Denn alle Helfer hier sind ehrenamtlich tätig. "Ohne ehrenamtliche Kräfte könnten Veranstaltungen in dieser Größenordnung kaum bewerkstelligt werden", betonen Schumacher und Schmidt.

Der Sanitätsdienst versorgte 38 Verletzte und brachte sie ins Krankenhaus. Fotos: DRK

Der Sanitätsdienst versorgte 38 Verletzte und brachte sie ins Krankenhaus. Fotos: DRK


Text-Nummer: 123894   Autor: DRK/red.   vom 31.07.2018 12.30

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