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Montag,
der 22. Oktober 2018






Dunkle Wolken über der Strandidylle

Am Strand von Travemünde gibt es Ärger: Die Lübecker CDU berichtet von Pöbeleien und vermutlich sogar Drogenhandel. Polizei und städtischer Ordnungsdienst sollen für Ruhe am Badestrand sorgen.

"Ich bin nicht bereit zu akzeptieren, dass sich die Strandbesucher nicht mehr wohlfühlen. Es gab Beschwerden über Einzelpersonen und Gruppen, die sich nicht angemessen verhalten und andere vom Strand vertreiben. Das reicht von Spannern am FKK-Strand über Pöbeleien und Belästigungen bis zum vermuteten Drogenhandel am Grünstrand", erklärte Bürgerschaftsmitglied Jochen Mauritz.

Anwohner berichten auch, dass selbst am Sandstrand gegrillt wird. Auf dem angrenzenden Grünstrand ist das Grillen zwar erlaubt, dort werde aber bis tief in die Nacht lautstark gefeiert. Die städtische Strandsatzung schreibt vor, dass andere Erholungssuchende so wenig wie möglich belästigt werden sollten.

"Kurbetrieb und Polizei müssen etwas tun. Strandurlaub muss Wohlfühlurlaub bleiben", so Mauritz, sicherheitspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion. "Dazu gehört vor allem, ob die Strandnutzer auch die Kurabgabe oder Nutzungsgebühr entrichtet haben."

Der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Ulrich Krause unterstützt die Forderungen. "Wir sind Tourismus- und Badeort am schönsten Teil der Lübecker Bucht. Ordnung und Sauberkeit des Strandes sind das Kapital von Travemünde. Daher müssen wir ihn hegen und pflegen und sicherstellen, dass jeder ihn nutzen kann, ohne sich unwohl zu fühlen. Das kann nur geschehen, wenn sich alle an die Regeln halten. Im Zweifel müssen wir deren Einhaltung durch die Präsens von Ordnungskräften unterstützen."

Am Strand von Travemünde gibt es offenbar größere Auseinandersetzungen. Die CDU fordert Konsequenzen.

Am Strand von Travemünde gibt es offenbar größere Auseinandersetzungen. Die CDU fordert Konsequenzen.


Text-Nummer: 124126   Autor: VG/CDU   vom 14.08.2018 19.19

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