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HL-live.de

Freitag,
der 21. September 2018






CSD in diesem Jahr auf dem Markt

Der 17. Christopher Street Day (CSD) in der Hansestadt steht ganz im Zeichen von Veränderung. So ist nach zehn Jahren das Straßenfest der Obertrave entwachsen und zieht ins Herz der Stadt - in die gute Stube - auf den Marktplatz um. Gefeiert wird in diesem Jahr unter dem Motto "LebtLiebe" am 17. und 18. August.

Unbestritten wird des Straßenfest mit seiner Livebühne aber das Highlight im Veranstaltungsprogramm bleiben und mit lauten und leisen, ernsten und heiteren Tönen wieder viele LübeckerInnen und Gäste aus ganz Norddeutschland in seinen Bann ziehen.

Den Umzugsplänen folgen auch der Beginn und das Finish der Demonstration, die ihren Startschuss auf dem Marktplatz bekommt, von dort vorbei am Holstentor durch die historische Altstadt zieht, um wieder auf dem Marktplatz mit dem PolitTalk zu enden.

2018 bringt noch eine weitere Premiere mit sich: Zum ersten Mal ist Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau Schirmherr des CSD. "Wir freuen uns auf eine spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Lübecks neuem Stadtoberhaupt", so Christian Till vom Lübecker CSD e.V.

"#LebtLiebe - Das CSD-Motto, das zunächst wie ein Hippie-Slogan klingt, ist der Gegenentwurf zur rückwärtsgewandten Diskussion über sexuelle Orientierung und geschlechtlicher Identität und tritt all jenen entgegen, die mit homophoben und rechtspopulistischen Tabubrüchen Menschen ausgrenzen, die nicht der heterosexuellen Norm entsprechen.

Selbst 49 Jahre nach den Ausschreitungen einer jungen Homosexuellenbewegung in der New Yorker Christopher Street und der damit verbundenen ersten Forderung nach Gleichbehandlung und Anerkennung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Intersexuellen ist es weiterhin und gegenwärtig verstärkt notwenig für Toleranz und Akzeptanz, Vielfalt und Würde, Achtung und Respekt auf die Straße zu gehen.

Mit der "Ehe für alle" und dem gemeinsamen Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare wurden grundlegende, rechtliche Fortschritte erstritten, diese müssen nun verteidigt und in den Köpfen unserer Mitmenschen, in Lehrplänen und Leitbildern verankert werden. Ein Coming Out, ob in der Schule, im Job oder Verein, in der Familie oder im Freundeskreis, ist seit dem 30. Juni 2017 nicht automatisch einfacher. Noch immer müssen LSBTI* Angst vor Anfeindung, Mobbing und Gewalt haben. Ein starkes Engagement für gesellschaftliche Akzeptanz, um die vorhandene Homo- und Transphobie abzubauen, ist weiterhin notwendig.

#LebtLiebe bedeutet für uns auch "Lebt Nächstenliebe": Wir brauchen entschiedene Unterstützung beim Kampf gegen ein veraltetes Transsexuellengesetz. Intergeschlechtliche Menschen müssen endlich selbst über ihren Körper bestimmen dürfen. Nicht zuletzt geht es auch um die Teilhabe von Migrant*Innen und geflüchteten LSBTI* aus Ländern, in denen ihr Leben bedroht wird. Sie sind auf unseren besonderen Schutz angewiesen und benötigen ein sicheres Leben, Unterkunft und Bleiberecht. #LebtLiebe ist unsere Antwort auf Hass und Lüge, Ausgrenzung und Gewalt, ist unser Forderung nach Akzeptanz und Bildung, gesellschaftlichem Fortschritt und einem tolerantem Miteinander."

Rund 1500 Menschen demonstrierten im letzten Jahr für Akzeptanz und Gleichberechtigung. Foto: JW

Rund 1500 Menschen demonstrierten im letzten Jahr für Akzeptanz und Gleichberechtigung. Foto: JW


Text-Nummer: 124166   Autor: Verein/red.   vom 16.08.2018 14.22

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