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der 21. Februar 2018






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20.08.2018 15.07


Jetzt kassiert der Bürgermeister!

Viele Kunden von Karstadt staunten am Montag: An der Kasse stand Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau - und das nicht als Kunde, sondern als Kassierer. Dabei handelte es sich aber nicht um eine Nebentätigkeit, um sein Gehalt aufzubessern, sondern um das Projekt "Wellcome - Praktische Hilfe nach der Geburt" zu unterstützen.

"Wellcome - Praktische Hilfe nach der Geburt" richtet sich mit seinem Angebot an alle Familien mit einem Baby. Ehrenamtliche Helferinnen gehen im ersten Lebensjahr des Babys für ein halbes Jahr einmal die Woche für zwei Stunden in die Familien. Sie gehen mit dem Baby spazieren, begleiten zum Kinderarzt, beaufsichtigen die Geschwisterkinder und hören zu. Gern wird das Angebot von Familien genutzt, die keine familiäre Unterstützung vor Ort haben.

In Lübeck gibt es die größte wellcome-Gruppe in Deutschland, berichtet die Leiterin Annette Soppert. Ihr Team besteht zwar aus ehrenamtlichen Mitarbeitern, aber Kosten entstehen trotzdem. So wird bei finanzschwachen Familien kein Beitrag erhoben. Außerdem gibt es Angebote, wie Kaffee und Kinderbetreuung bei Kursen. Die Finanzierung erfolgt durch die Possehl-Stiftung, private Spenden und Karstadt. So spendete 2017 Karstadt für jeden Verkaufsbon, der im vergangenen Jahr in der Filiale Lübeck generiert wurde, einen Cent an wellcome. 8743,62 Euro kamen so zusammen.

Am Montag legte Karstadt noch rund 2000 Euro dazu. Zehn Prozent des Umsatzes einer Stunde wurde gespendet. Da half auch Bürgermeister Jan Lindenau gerne mit. Vor 22 Jahren haben er als Bankmitarbeiter einen Tag an der Kasse gestanden, berichtete er. Nachdem die Revision den Kassenstand geprüft hatte, wurde er dort nie wieder eingesetzt. Bei Karstadt arbeitete er fehlerfrei. Die meisten Kunden zahlten ohnehin mit Karte.

Autor: VG

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