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Dienstag,
der 25. September 2018






Linke: Der Pflegeaufstand muss jetzt beginnen

Schleswig-Holstein steht nach aktuellen Warnungen der Pflegekammer und Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) vor einer dramatischen Personalsituation im Pflegesektor. Eine Entwicklung, vor der Die Linke seit Jahren gewarnt habe und weshalb die Partei der Ansicht ist, "dass nur ein Aufstand der Bürger Veränderungen anstoßen kann."

"In den kommenden zehn Jahren werden 40 Prozent der derzeitigen Pflegefachkräfte aus ihrem Beruf ausscheiden. Eine Entwicklung, welche die eh schon katastrophale Situation in der Landespflege noch mal verschärfen wird und die gerade Menschen mit schlechter privater Absicherung sprich Geringverdiener und Bezieher von Sozialhilfe betrifft", sagt Sebastian Kai Ising, Vorsitzender der Lübecker Linken.

Nach Forderungen der Partei brauche es bundesweit 100.000 neue Pfleger und einen gesetzlichen Personalschlüssel als verbindliche Regelung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiere. Besonderen Bedarf sieht Die Linke in der Altenpflege. 40.000 zusätzliche Fachkräfte in den Pflegeeinrichtungen und ein verbindlicher Personalschlüssel, der für jede Schicht mehrheitlich Fachkräfte vorsieht sollen den Notstand stoppen.

"Begleitend muss ein Mindestlohn von 14,50 Euro für die Altenpflege und höhere Löhne durch einen Tarifvertrag, der flächendeckend für alle Pflegekräfte gilt stehen. Die besonderen und starken Belastungen der Pflegekräfte müssen langfristig durch soziale Sicherheit und finanzielle Attraktivität abgesichert werden", erklärt Katjana Zunft, Vorsitzende der Lübecker Linken.

Unter www.pflegenotstand-stoppen.de hat die Partei eine Kampagneseite eingerichtet um die vielen lokalen Bündnisse und Initiativen, die gegen den Pflegenotstand kämpfen zu unterstützen und Bürger*innen zu informieren, wie sie bei diesem Kampf mitmachen können.

"Die Missstände in Krankenhäusern und Pflegeheimen sind bekannt. An vielen Orten regt sich Widerstand. Beschäftigte in der Pflege organisieren sich. Ein guter Zeitpunkt, um Druck zu machen!", erklären Zunft und Ising gemeinsam.

Katjana Zunft und Sebastian Kai Ising fordern einen gesellschaftlichen Aufstand für bessere Pflegebedingungen.

Katjana Zunft und Sebastian Kai Ising fordern einen gesellschaftlichen Aufstand für bessere Pflegebedingungen.


Text-Nummer: 124340   Autor: Linke   vom 24.08.2018 13.25

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