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Montag,
der 18. Februar 2018






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26.08.2018 08.59


Geburtstagsständchen für Leonard Bernstein in der MuK

Das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) ist auf der Zielgeraden angekommen. Am Sonnabend wurden in der Kieler Sparkassen-Arena mit Ministerpräsident Daniel Günther und Intendant Christian Kuhnt die Abschlussreden gehalten. Zur gleichen Zeit gab es ein großes Konzert in Lübeck.

In der MuK wurden noch einmal die Programmideen dieses Sommers auf den Punkt gebracht und zugleich selten aufgeführte Werke geboten. Dabei ging es international zu. Das Orchester, die Camerata Salzburg, kam aus Österreich, die Solistin Janine Jansen aus den Niederlanden und Dirigent Daniel Blendulf aus Schweden.

Am Tage seines 100. Geburtstags war Festivalmitbegründer Leonard Bernstein als Komponist zu hören, und zwar mit einer großen fünfsätzigen Suite unter dem Titel "Serenade nach Platons Symposium für Violine solo, Streichorchester, Harfe und Percussion".

Gespräche mit Platon waren also Aufhänger der unterschiedlichen Genreszenen, mit denen Bernstein die Gedanken der Disputanten zu Liebe und Eros in Töne umsetzte. Janine Jansens Geigenton stand zunächst völlig allein im Saal, ehe sich einzelne Streicher und dann das volle Orchester einmischten. Rhythmisch immer wieder schwungvoll und mitreißend aufgemischt, konnten Janine Jansen und die Camerata brillieren.

Von einem Orchester aus Salzburg darf man Mozart erwarten. Die Ouvertüre zu "Figaros Hochzeit" kam als Einleitungsstück spritzig über die Rampe. Später wurde die D-Dur-Sinfonie KV 297, die sogenannte Pariser, nachgereicht. Mozart war auf der Reise nach Paris, hoffte auf eine gute, gut bezahlte Anstellung. Sie blieb aus. Aber zur Eröffnung der Saison durfte er eine Sinfonie schreiben.

Wunderschön ausgeleuchtet, in den Tempi genau richtig, im Finale bei aller Attacke nicht überhastet boten die Gäste aus Österreich und ihr schwedischer Gastdirigent das Werk. Zum Abschluss des Abends gab es mit "Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52" einen fast unbekannten Schumann. Es ist beinahe eine Sinfonie, allerdings ohne langsamen Satz.

Die Camerata Salzburg, natürlich ein Anwalt Mozarts, machte sich bei der Wiedergabe ebenso zum Verfechter Robert Schumanns. Die romantischen Klänge wurden voll ausgekostet, unterstrichen die Qualität des Orchesters ebenso wie die Schönheit der Musik Schumanns, dem in diesem Sommer der Komponistenschwerpunkt des SHMF galt. Daniel Blendulf dirigierte mit klaren, großen Gesten.

Am Samstagnachmittag wurde der Schwerpunktkomponist des Sommers 2019 bekannt gegeben: Johann Sebastian Bach, ein Gigant der Musikgeschichte, dessen Lebensweg mit Lübeck und anderen Orten Norddeutschlands verbunden ist.

Das SHMF 2018 klingt für Lübeck erst am Sonntag aus. Bei einer Gala mit den Opernstars Anna Netrebko und Yusif Eyvazov sind in der MuK Ausschnitte aus bekannten Opern zu hören. Mitwirkende sind ferner der Festival-Chor und die NDR Radiophilharmonie. Die Leitung hat Jader Bignamini.

Autor: TD

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