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der 16. Dezember 2018





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VfB: FC St. Pauli im Blickpunkt

Nach dem "Bilderbuch-Jahr" in der vergangenen Saison (51 Punkte und Platz 6) dürften die Erwartungen an die Jung-Kiezkicker zu Beginn der neuen Meisterschaft relativ hoch gewesen sein. Doch der radikale Umbau des Kaders, der mittlerweile zu etwas mehr als zwei Dritteln aus neuen Kräften besteht, ist nicht ohne Folgen für das Leistungsvermögen der Boys in Brown geblieben.

Mäßiger Auftakt zum Saisonstart
Fünf Pflichtspiele haben die St. Paulianer bislang bestritten, die Partie vom fünften Spieltag daheim gegen Jeddeloh wird erst in 14 Tagen nachgeholt. Ein Sieg, zwei Unentschieden sowie zwei Niederlagen konnten bislang verbucht werden. Wirklich erfreulich war aus Sicht der Braun-Weißen lediglich das Unentschieden gegen den Vorjahresmeister Weiche Flensburg gewesen, wobei jedoch die näheren Umstände dieser Punkteteilung einen faden Beigeschmack hinterließen: Bereits in der 13. Minute war Flensburgs Joël Keller (zuletzt für den FC St. Pauli II im Einsatz) wegen einer Notbremse im Strafraum vom Platz gestellt worden. Der im Anschluss verwandelte Foulelfmeter schien den Paulianern den Sieg in die Hände gelegt zu haben, doch noch im Verlaufe der ersten Halbzeit erzielten die dezimierten Fördestädter den Ausgleichstreffer.

Ein zu radikaler Personalumbruch?
Dass die Reservemannschaften der großen Vereine am Ende einer jeden Saison radikale Personalveränderungen erleben, ist gewissermaßen Teil ihrer DNA. Im Falle des FC St. Pauli II haben jedoch derartig schwerwiegende Eingriffe stattgefunden, dass ein Anknüpfen an die Erfolge der Vorsaison nicht ohne weiteres möglich zu sein scheint.

In der letzten Spielzeit hatten die Paulianer Nachwuchskräfte ihr Spiel häufig aus einer stabilen Dreier-Kette heraus entwickelt. Das Umschaltspiel war in einem so hohen Maße perfektioniert worden, dass der noch in der Offensive befindliche Gegner häufig Gefahr lief, von den schnellen Offensivspitzen der Braun-Weißen blitzartig ausgekontert zu werden.

Die erfolgreiche Umsetzung dieser Spielphilosophie wurde jedoch seinerzeit durch das sprichwörtliche blinde Verständnis zwischen allen Mannschaftsteilen ermöglicht. Ein Zustand, den der runderneuerte und weitestgehend unerfahrene Kader (Der Altersdurchschnitt der Spieler liegt teils bei unter 20 Jahren!) so schnell wohl nicht erreichen wird.

Gewiss stehen dem FC St. Pauli II mit Florian Carstens (Abwehr), Seung-Won Lee und Sirlord Conteh (beide Mittelfeld) noch drei Spieler zur Verfügung, die in der vergangenen Saison der Hamburger Wunderelf ihr Gesicht gegeben haben, allerdings wäre es zu viel verlangt, die gesamte Verantwortung auf drei 19- bis 22jährige Schultern zu verteilen.

Kein Grund zur Sorge
Joachim Philipkowski, Übungsleiter der Boys in Brown, ist indes weit davon entfernt, diese ersten Rückschläge als Menetekel des baldigen Abstiegs zu interpretieren. Die Mannschaft arbeite weiterhin konzentriert und versuche, aus den Fehlern der bisherigen Partien zu lernen. Wichtig sei, dass seine Schützlinge einfach Fußball spielten und bei Standardsituationen künftighin besser verteidigten, um unnötige Gegentreffer zu vermeiden.

Inwieweit diese Erkenntnisse geneigt sind, die Reservemannschaft wieder in die Spur zu führen, wird sich noch zeigen müssen. Doch eine treffende Fehleranalyse bildet bekanntlich die erste Voraussetzung, um die Statik des eigenen Spiels zu verbessern. Wie beruhigend!

Ebenso beruhigend dürften aber auch die Erfahrungen der vergangenen Saison wirken: Damals wie heute war der FC St. Pauli II verhalten in die neue Saison gestartet, ehe am vierten Spieltag mit einem Kantersieg gegen den mittlerweile abgestiegenen VfV Borussia 06 Hildesheim die Wende eingeleitet werden konnte. Mit ihrem knappen Sieg gegen die U.S.I. Lupo-Martini (1:0) haben die jungen Kiezkicker am vergangenen Sonntag zumindest ein kleines Lebenszeichen gesendet.

Im Zweifelsfalle helfen die Profis aus
Der Verbleib der Reservemannschaft in der Regionalliga Nord hat für den FC St. Pauli Priorität. Als Zweitligist mit beschränkten finanziellen Mitteln ist die Nachwuchsgewinnung über die eigene U23 der günstigste Weg, um im Profigeschäft ansatzweise bestehen zu können. Es ist von daher nicht auszuschließen, dass der VfB Lübeck heute auf den einen oder anderen Lizenzspieler der Paulianer treffen wird. Auch bei der Begegnung gegen SC Weiche Flensburg war die zweite Mannschaft des FCSP mit vier Spielern aus der Zweitliga-Mannschaft verstärkt worden. Das Ergebnis ist bekannt.


Text-Nummer: 124407   Autor: VfB   vom 28.08.2018 08.06

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