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Donnerstag,
der 13. Dezember 2018






Zum Jubiläum einen Tag mehr – 60 Jahre Nordische Filmtage

60 Jahre Nordische Filmtage Lübeck. Natürlich hat sich das Team um Linde Fröhlich (künstlerische Leiterin) und Florian Vollmers (Festivalmanager) Besonderes einfallen lassen. Die 60. Nordischen Filmtage finden vom 30. Oktober bis zum 4. November 2018 statt.

Das sind sechs Tage, ein Tag mehr als im Vorjahr. Nicht, um neue Rekorde aufzustellen oder noch mehr Filme zu zeigen, sagte Florian Vollmers am Mittwoch vor Journalisten. Vielmehr sollen Spielfilme des Wettbewerbs, die immer auf besonderes Interesse stoßen, mehrere Male gezeigt werden. Auf diesem Weise würden mehr Filmfreunde als bisher die Highlights neuer Produktionen aus dem Norden sehen können.

Statt 760.000 Euro wie im Vorjahr würden die Nordischen Filmtage in diesem Jahr 800.000 Euro kosten. Ein Viertel dieser Summe, also 200.000 Euro stellt die Hansestadt Lübeck zur Verfügung, sagte Kultursenatorin Kathrin Weiher. Die Possehl-Stiftung, das Land Schleswig-Holstein, die EU und zahlreiche Sponsoren sichern das Festival finanziell ab.

Pia Walter, Vorsitzende des Freundeskreises, kündigte an, dass die Freunde aus Anlass des runden Geburtstags einen neuen Preis stiften. Er gilt dem besten Debüt unter den Spielfilmen und ist mit 7.500 Euro dotiert.

Nicht nur die 60 und der 875. Geburtstag der Stadt geben Anlass zu Programmschwerpunkten. Mehrere Hundertjährige werden gefeiert. Dazu zählt der 100. Geburtstag des schwedischen Regisseurs Ingmar Bergman. Die Sonderschau zeigt Filme, die nicht so bekannt wurden wie seine Kassenschlager.

Hundert Jahre alt werden auch die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Dort haben die nationalen Filminstitute von ihren Staaten Geld bekommen, um Aspekte der Geschichte filmisch darzustellen.

100 Jahre alt wird auch der Staat Island, immer mit Dänemark verbunden, aber seit 1918 mit eigenen Rechten versehen. Auch dieses Jubiläum wird gefeiert. "Baltic Transfer – Ostsee und Häfen des Nordens im Film" heißt die Retrospektive, die Ereignisse in den Häfen und ihre Verbindung zu Lübeck herausstellen wird, sagte Kurator Jörg Schöning.

Die Nordischen Filmtage werden jedoch nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft blicken. Ralph Heinsohn schaut mit seinem 360-Grad-Rundumkino in die Zukunft. Der Kinodom wird, wie im Vorjahr, mit Hilfe der Lübecker Stadtwerke, auf dem Klingenberg aufgebaut.

Zu den Filmtagen gibt es bereits im kommenden Monat eine Generalprobe. Als neue Spielstätte kommt das Hafenkino im Schuppen 6 an der Untertrave hinzu. Hier sollen während der Festtage Stummfilme der Zwanziger- und frühen Dreißiger mit Musikbegleitung gezeigt werden. Kostprobe am 20. September.

Einen Tag später wird ein Siegerfilm des vergangenen Jahres in St. Petri zu sehen sein, "Selma". Pastor Bernd Schwarze und zwei Studierende der Musikhochschule werden dazu in Wort und Musik den entsprechenden Rahmen liefern. Das genaue Programm der 60. Nordischen Filmtage Lübeck wird am 10. Oktober bekannt gegeben.

Am Mittwoch gab es einen ersten Ausblick auf die 60. Nordischen Filmtage. Foto: JW

Am Mittwoch gab es einen ersten Ausblick auf die 60. Nordischen Filmtage. Foto: JW


Text-Nummer: 124453   Autor: TD   vom 29.08.2018 16.25

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