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HL-live.de

Sonntag,
der 23. September 2018






Arvid Gast beendete den Lübecker Orgelsommer

Zum "Lübecker Orgelsommer" hatten sich die Musiker der vier evangelisch-lutherischen Innenstadtkirchen im Juli/August verabredet. In den letzten Stunden des August fand Freitagabend das letzte von 36 Konzerten statt. Professor Arvid Gast spielte an den historischen Orgeln von St. Jakobi.

Gast entschuldigte sich zu Beginn für seinen "Geiz". Er findet es ärgerlich, wenn zuviele Programme gedruckt und dann weggeworfen werden müssen. Bei diesem Konzert habe er sich verschätzt. Die Programme reichten nicht, weil sich ungewöhnlich viele Musikfreunde auf den Weg zur Musik- und Seefahrerkirche gemacht hatten. Aber seine Einführung half ebenso wie die Bitte, einige Programme aus gut versorgten Bankreihen an andere weiterzureichen.

In der ersten halben Stunde war die kleine der historischen Orgeln zu hören, und zwar mit Werken zweier Barockmeister, nämlich Nikolaus Bruhns und Johann Sebastian Bach. Bruhns, Schüler von Dietrich Buxtehude, hat von seinem Lehrer und Vorbild viel gelernt. Das jedenfalls meint man bei seinem Praeludium in G herauszuhören. Lebhafte Wechsel von leichten Passagen und vollen Klängen, fugierte Teile in der Mitte verweisen auf Buxtehude, zumindest auf seine Zeit.

Johann Sebastian Bach war mit den Schübler-Chorälen vertreten. Unter dieser Bezeichnung haben sich die Choralbearbeitungen eingeprägt. Bach selbst hat sie mit der Überschrift "Sechs Choräle von verschiedener Art" versehen. Arvid Gast lotete die Stimmungen der einzelnen Hymnen sehr schön aus, von den Trompeten des Gerichts bei "Wachet auf, ruft uns die Stimme" bis hin zum fröhlich bewegten "Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter".

Von der großen Orgel erklang im zweiten Teil zunächst die Orgelsonate Nr. 2 von Paul Hindemith, von ruhig bis bewegt ausgewogen wiedergegeben. Max Regers Fantasie über "Ein feste Burg ist unser Gott" ließ in den gewaltigen melodischen Teilen die Luft erbeben, was die zarten Passagen der großen Komposition besonders gut zur Geltung brachte. Langer Applaus dankte dem Orgelprofessor.

Arvid Gast am Spieltisch der Großen Jakobi-Orgel. Foto: TD

Arvid Gast am Spieltisch der Großen Jakobi-Orgel. Foto: TD


Text-Nummer: 124504   Autor: TD   vom 01.09.2018 09.01

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