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Sonntag,
der 16. Dezember 2018






Linke: Gleichstellung kommt in Männerhand

Der Antrag auf Einrichtung eines Gleichstellungsauschusses, beantragt von den Linken, Grünen und der GAL, wurde von der Bürgerschaft abgelehnt, beschlossen wurde, dass das Thema an dem Hauptausschuss angegliedert wird (wir berichteten). Die Linken kritisieren die Entscheidung.

"Dort sitzen allerdings nur zwei Frauen, aber neun Männer, nicht einmal alle Fraktion haben im Hauptausschuss Stimmrecht", ärgert sich Katjana Zunft, Mitglied der Fraktion der Linken in der Bürgerschaft. "Deshalb haben wir beantragt, dass der Hauptausschuss dann paritätisch zu besetzten ist und auf 15 Mitgliedern vergrößert wird", so Katjana Zunft weiter. Aber dieser Änderungsantrag wurde in breiter Mehrheit abgelehnt, das Thema Gleichstellung bleibe nun in Männerhand.

"Ich ärgere mich über das Verhalten der SPD-Männer, die sich über die Aufgaben eines Gleichstellungsausschuss gar nicht informiert hatten. Sie versuchten auf ihre weiblichen Abgeordneten Druck ausübten und versuchten sogar bei der Abstimmung ihren Arm nieder zudrücken, damit die SPD-Frauen ja nicht für den Antrag der Linken stimmten", klagt Katjana Zunft.

In der Lübecker Bürgerschaft sind von 49 Mitgliedern nur 14 Frauen, die Ausschüsse sind überwiegend männlich besetzt, es gibt zwei weibliche Ausschussvorsitzende.

"Besonders geärgert habe ich mich über die Äußerungen der Männer von SPD bis CDU, sie äußerten dass es bei der Besetzung von Ämtern bei ihnen nur um Kompetenz ginge und nicht um das Geschlecht. Das impliziert, dass es in der Stadt und in der Bürgerschaft und insbesondere bei der SPD und CDU nur wenig kompetente Frauen gäbe. Das ist sexistisch und eine Beleidigung aller Frauen in unser Stadt", sagt Katjana Zunft.

"Der Ausschuss für Gleichstellung soll nach den heutigen Anforderungen, Geschlechtergerechtigkeit, Gleichstellung und Antidiskriminierung fördern. Die neue Formulierung der Zuständigkeit umfasst nicht nur die Sozialstruktur von Frau und Mann, sondern auch andere Personengruppen, die in unserer Gesellschaft benachteiligt sind", so die Linken.

Katjana Zunft kritisiert die Entscheidung der Bürgerschaft.

Katjana Zunft kritisiert die Entscheidung der Bürgerschaft.


Text-Nummer: 124505   Autor: Linke/red.   vom 01.09.2018 10.12

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