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Sonntag,
der 23. September 2018






Erster Deutscher Rettungsdiensttag in Lübeck

Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg hat am Samstag im Kolosseum den 1. Deutschen Rettungsdiensttag in Lübeck eröffnet. Damit soll erstmalig ein bundesweiter Dialog über die einzelnen Rettungsdienstbereiche hinaus ermöglicht werden. Ausrichter ist der Deutsche Berufsverband Rettungsdienst e.V. (DBRD).

Anlässlich des Fachtages in Lübeck betont der stellvertretende Ministerpräsident und Gesundheitsminister Dr. Garg:

(")Mehr als 50.000 im Rettungsdienst Tätige bewältigen in Deutschland Tag für Tag rund 35.000 rettungsdienstliche Hilfeersuche. Unser Rettungswesen wird von manchen für selbstverständlich gehalten. Das ist es aber nicht. Dass er funktioniert, verdanken wir dem großen Einsatz vieler im Rettungsdienst tätigen Kolleginnen und Kollegen. Nicht selten unter schwierigen Bedingungen. Umso mehr machen Meldungen über Behinderung von Rettungskräften oder sogar Angriffe auf Rettungskräfte fassungslos. Rettungskräfte haben die Anerkennung und den großen Respekt aller verdient! Ihnen gilt mein herzlicher Dank für den täglichen Einsatz.

Der Rettungsdienst in Deutschland steht insgesamt vor einer Reihe von Herausforderungen. Dazu gehört - wie in anderen Gesundheitsberufen - die Gewinnung von Fachkräften. Auch Rettungsdienstträger und -anbieter sind hier gefordert, zu einem angemessenen Arbeitsumfeld beizutragen: Beispielsweise durch familienfreundliche Arbeitszeitmodelle oder entlastende, gesundheitsfördernde Maßnahmen. Auch muss der Rettungsdienst entlastet werden, indem die richtigen Zugangswege in das System der Notfallversorgung den Patientinnen und Patienten besser bekannt gemacht werden: Noch immer wird die Rufnummer 116/117 des vertragsärztlichen Notdienstes nicht umfänglich genutzt.

Für eine zukunftssichere Ausgestaltung der Notfallversorgung bedarf es zudem einer gezielten, die Sektoren "ambulant" und "stationär" übergreifenden Koordination. Dazu können die zu "Portalpraxen" fortentwickelte Anlaufstellen im Krankenhaus beitragen. Es ist höchste Zeit, hier vorwärts zu kommen. Schleswig-Holstein hat eine entsprechende Bundesratsinitiative eingebracht, um einen gemeinsamen 24/7/365-Betrieb von Krankenhaus und dem niedergelassenen Bereich sicher zu stellen. Hier erwarte ich auf Bundesebene endlich Bewegung. Davon würde auch der Rettungsdienst profitieren.(")

Schleswig-Holstein setzt sich für eine Entlastung des Rettungsdienstes ein. Foto: Oliver Klink/Archiv

Schleswig-Holstein setzt sich für eine Entlastung des Rettungsdienstes ein. Foto: Oliver Klink/Archiv


Text-Nummer: 124510   Autor: SozMi   vom 01.09.2018 12.30

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