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Handball: VfL verliert deutlich in Ferndorf

Im ersten Auswärtsspiel der Saison kassierte der VfL Lübeck-Schwartau eine deutliche 25:18 (14:8) Niederlage bei Aufsteiger TuS Ferndorf. Der VfL konnte zu keinem Zeitpunkt an die Leistung aus dem Spiel gegen Balingen anknüpfen und fand vor allem im Angriff keine Mittel gegen die kompakte Abwehr der Aufsteiger.

Schon nach zehn Minuten war VfL-Trainer Torge Greve gezwungen, seine erste Auszeit zu ziehen. Die Lübecker bekamen in der Anfangsphase kaum Zugriff auf die Partie, taten sich gegen die aggressive Deckung der Ferndorfer schwer und scheiterten immer wieder an TuS-Torhüter Lucas Puhl. Die Folge: Ferndorf zog auf 6:2 davon (11.).

Der VfL fand jetzt besser ins Spiel, kam durch Hansen auf 8:6 ran (19.), doch Lucas Puhl brachte die Lübecker mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung. Ferndorf baute den Vorsprung wieder auf vier Tore auf – Thomas Rink traf zum 11:7 (22.). Lucas Schneider erhöhte wenig später sogar auf 12:7 – ein sichtlich unzufriedener Torge Greve nahm schon seine zweite Auszeit (24.).

Der VfL versuchte es jetzt mit dem siebten Feldspieler – doch auch das brachte nicht die erhoffte Wende. Im Gegenteil: Mit leichten Fehlern luden die Schwartauer den agilen Aufsteiger ein – Ferndorf erhöhte mit zwei schnellen Toren auf 14:7 (26.).

Es lief weiterhin wenig zusammen. Markus Hansens Treffer zum 14:8 (30.) blieb der einzige Hoffnungsschimmer in den letzten Minuten der ersten Hälfte. Zu schwach die Angriffe der Gäste, zu stark Lucas Puhl im Tor der Hausherren – elf Paraden zeigte der Schlussmann im ersten Durchgang. Der VfL brauchte eine Aufholjagd, doch die Torausbeute blieb weiterhin mager. Möller verkürzte zwar auf 16:12, doch nur zwei Minuten später hatte Ferndorf den Sechs-Tore-Vorsprung wieder hergestellt – Lucas Schneider traf per Tempogegenstoß zum 18:12 (42.).

Der VfL agierte vor allem im Angriff ideenlos, fand kaum Mittel gegen Ferndorfs kompakte Defensive und bekam immer wieder Zeitspiel angezeigt. Auch zwölf Minuten vor dem Ende waren es sechs Tore Rückstand. Genda besorgte das 20:14 (48.) und Torge Greve zog seine letzte Auszeit, um sein Team für die Schlussphase in die Spur zu bringen.

In der Abwehr agierten die Lübecker jetzt mit einer 5-1-Abwehr, das Problem blieb aber das Offensivspiel. Immer wieder erlaubte sich der VfL technische Fehler – statt Aufholjagd baute Ferndorf den Vorsprung weiter aus. Lucas Schneider nutzte einen Gegenstoß zum 23:15 (52.).

Auch in der Schlussphase stellte sich keine Besserung im Spiel der Lübecker ein. Am Ende waren es sogar zehn Tore Rückstand. Der VfL verlor nach einer enttäuschenden Vorstellung deutlich mit 27:17 in Ferndorf.


Text-Nummer: 124518   Autor: VfL   vom 02.09.2018 09.01

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