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Dienstag,
der 11. Dezember 2018






ASG lädt zu einer Diskussion über Pflege ein

Die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Lübeck lädt alle Pflegekräfte ganz herzlich ein zur Diskussion am 3. September 2018 um 19 Uhr im Cafe Ulrich, Schüsselbuden 18.

Auf dem Podium diskutieren Patrizia Drube (Vorsitzende der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein), Christian Wölm (ver.di Lübeck) und Wolfgang Baasch (Sozialpolitiker, SPD-Landtagsfraktion).

Wir veröffentlichen die Einladung der ASG im Wortlaut:

(")Der zunehmende Fachkräftemangel in den Pflegeberufen führt mittlerweile zur Schließung von Senioreneinrichtungen und ambulanten Pflegediensten. Die arbeitenden Pflegefachkräfte sind unterdessen einem hohen Arbeitsdruck ausgesetzt, welcher unter anderem auch durch unbesetzte Stellen, unzureichende Personalplanung und Rentabilitätsdruck eines zunehmend privatisierten Marktes entspringt. Parallel dazu erlebt die Pflege eine berufsständische Professionalisierung, welche durch die konstituierende Sitzung der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein am 21. April 2018 zu einem nunmehr selbstverwaltenden und selbstorganisierenden Berufsbild führt. Mittlerweile sind über 21.500 Pflegefachkräfte bei der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein registriert. Die Mitgliedschaft ist landesrechtlich vorgeschrieben und kostet Beiträge, über deren Höhe erst noch entschieden wird. Gerade die Gebühren der Zwangsmitgliedschaft waren jedoch in der Errichtungsphase der Kammer Anlass für heftige Gegenbewegungen, auch aus dem Kreis der Arbeitnehmer und der Gewerkschaften heraus.

Sozialdemokratische Politik denkt stets im Ausgleich, daher sind sozialpolitische Forderungen der ASG Lübeck in diesem Zusammenhang klar zu benennen:

• Wir fordern, dass sich die Arbeitgeber an den Beiträgen der Pflichtmitglieder beteiligen.
• In Zeiten des Fachkräftemangels halten wir die paritätische Beitragsteilung oder die volle Übernahme der Mitgliedsgebühren durch die Arbeitgeber als ein notwendiges Incentive bei der Mitarbeitergewinnung.
• Wir erwarten von den Gewerkschaften, diese Forderungen in ihre künftigen Tarifverhandlungen mit aufzunehmen.
• Wir erwarten von den Gewerkschaften eine klare Profilbildung für die künftige Zusammenarbeit und eigene Aufgabendefinition im Bereich der Pflegefachkräfte.
• Umgekehrt erwarten wir von den Beschäftigten, ihre berufsständische Interessenvertretung nicht zu destabilisieren, sondern sich konstruktiv in die dort geführten Diskussions- und Entscheidungsprozesse mit einzubringen.
• Wir erwarten von den Pflegefachkräften einen starken Impuls für eine inhaltliche Neuorientierung als eigene Profession mit gemeinnützigen Anliegen.
• Wir erwarten von der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein eine professionelle Moderation der aufgelaufenen Konfliktlinien mit dem Ziel einer Befriedung des Diskussionsverlaufes.
• Wir erwarten von der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein ein gezieltes und schnelles Management der internen Prozesse, um zeitnah die Organisation der internen und externen Aufgaben anzugehen und sich als zuverlässiger Partner für die Mitglieder, die Politik sowie die Organisationen und Verbände mit Schnittmengen bei den anstehenden Aufgaben zu präsentieren.(")

Ingo Schaffenberg ist Vorsitzender der ASG Lübeck.

Ingo Schaffenberg ist Vorsitzender der ASG Lübeck.


Text-Nummer: 124520   Autor: ASG/red.   vom 02.09.2018 11.21

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