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03.09.2018 10.40


Keine Chance auf einen HVV-Tarif in Lübeck

Vor einem Jahr forderte die Bürgerschaft einen Bericht, wie Lübeck beim Nahverkehr in den Hamburger Verkehrsverbund eingebunden werden könnte. Jetzt liegen erste Ergebnisse vor. Der Beitritt wäre nicht nur teuer, sondern auch problematisch. Das Land schlägt einen anderen Weg vor. Geplant ist ein Nord-Verbund mit ganz Schleswig-Holstein und Hamburg.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen Nord rät Lübeck von einem Beitritt zum HVV-Tarif ab. Die Kosten würden bei zwei bis vier Millionen Euro jährlich liegen. Für das viele Geld wäre aber nicht ein Bus mehr in Lübeck unterwegs. Auch der Fahrgastverband "Pro Bahn" lehnt den Beitritt ab. Der Fahrkarten-Preis nach Hamburg werde zwar günstiger, aber Busse und Bahnen würden überfüllt bleiben. Eine klare Absage kommt auch von der IHK Lübeck: Der Zuschussbedarf durch die Stadt werde steigen, eine Verbesserung sei nicht zu erwarten.

Auch der Lübecker Stadtverkehr äußert Bedenken. So seien die Fahrpreise im HVV-Bereich in den vergangenen Jahren deutlich stärker gestiegen als im SH-Tarif. Außerdem würde Ostholstein im SH-Tarif bleiben. Für rund sieben Prozent der Fahrgäste würde eine neue Tarifgrenze entstehen. Zum Vergleich: In den Bereich des HVV fahren bisher nur vier Prozent der Kunden.

Die Stadtverwaltung fordert deshalb eine Tarifallianz zwischen den Bundesländern Schleswig-Holstein und Hamburg. Das wird auch von der Landesregierung unterstützt. Ein erstes Gutachten liegt bereits seit Juli vor. Die Umsetzung wird aber noch lange Zeit brauchen. Die Stadt setzt sich deshalb für eine Angleichung der Tarife ein. Außerdem könnten kostengünstige "Job-Tickets" für Hamburg-Pendler eingeführt werden.

Autor: VG

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