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Sonnabend,
der 16. Februar 2018






+++ HL-live.de - Archiv +++

06.09.2018 16.02


Stromausfall: Aufklärung geht langsam voran

Am 16. Mai gab es in Lübeck einen vierstündigen Stromausfall. Die Aufarbeitung kommt langsam voran. So ist jetzt klar: Einsatzfahrzeuge hätten den Herrentunnel auch weiterhin nutzen können. Rettungswagen haben aber einen weiten Umweg über die Autobahn genommen.

Der Stromausfall durch eine Fehlschaltung im Umspannwerk in Stockelsdorf zeigt, wie schwierig unsere Welt ohne Strom geworden ist. So war unklar, ob zumindest Einsatzfahrzeuge den Herrentunnel auch bei Stromausfall nutzen können. Eine Kommunikation war an diesem Tag nicht möglich. Jetzt ist die Frage geklärt. "Der Tunnel sowie die Verkehrs- und Sicherheitssysteme waren voll funktionsfähig", so die Herrentunnel GmbH. Er wurde für den normalen Fahrzeugverkehr nur gesperrt, weil der Batteriebetrieb nicht ausreicht, um bei einem Brand im Tunnel die Lüfter und Pumpen zu versorgen.

Gravierender war das Problem mit dem Behördenfunk. "Die bei den Polizeidienststellen in der Polizeidirektion Lübeck vorhandenen Notstromaggregate funktionierten während des Stromausfalls am 16. Mai 2018 einwandfrei", teilt die Polizei mit. Allerdings verfügen weder das 1. noch das 3. Polizeirevier über Notstromaggregate.

Durch den Ausfall eines Netzknotens konnten die Leitstellen von Polizei und Feuerwehr nicht mit dem Einsatzkräften sprechen. Ein Notstromaggregat war nicht angesprungen. Die "Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben" sieht dabei kein grundlegendes Problem. Die "undefinierbaren Spannungszustände" hätten den Störmodus der Netzersatzanlagen verursacht. "Das vorgenannte Ereignis ist überaus selten und konnte in dieser Weise, ähnlich den Überspannungsschäden bei Blitzeinschlag, nicht vorausgesehen werden (technisches Restrisiko)", so die Bundesanstalt. "Auch ist dieses Szenario in Art, Umfang und Intensität nicht reproduzierbar."

Polizei und Feuerwehr wollen in Zukunft besser auf Stromausfälle vorbereitet sein. Zumindest in Lübeck soll die Ausfallsicherheit des Funks erhöht werden.

Autor: VG

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