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Donnerstag,
der 18. Oktober 2018






Jubiläumsschau: Lübeck erzählt aus 875 Jahren

875 Jahre – Lübeck erzählt uns was: So lautet der Titel der Jubiläumsausstellung, die im Museumsquartier St. Annen und im Europäischen Hansemuseum gezeigt wird; vom 9. September bis 6. Januar. 600.000 Euro kostet die Schau, ein Drittel trägt die Stadt. Am Donnerstag fanden Vorbesichtigungen für die Medien statt.



An der Ausstellung, die über alle Etagen der Kunsthalle und viele Räume des St. Annen-Museums verteilt ist, wird der Sinn von Kultur deutlich, sagte Senatorin Kathrin Weiher. Es sei eine nachhaltige Ausstellung. Viele der 100 Exponate wurden restauriert und sind nun wieder in gutem Zustand.

Professor Hans Wißkirchen, Leiter der Lübecker Museen, berichtete, dass an Konzept und Gestaltung seit drei Jahren gearbeitet worden sei. Nicht nur die Museen waren beteiligt, sondern viele Institutionen, wie die Stadtbibliothek, das Archiv, die Archäologie sowie Firmen, die zum Teil weltweit tätig waren oder sind.

Die Ausstellung erschlägt den Besucher nicht durch Textmengen, betonte Kurator Jörg Rosenfeld. Wer sich in die Geschichte einzelner Objekte vertiefen will, bekommt mit der Eintrittskarte 100 sogenannte Story Picker mit den Einzelheiten, die auch im Katalog stehen, hier noch ausführlicher erzählt. Die Räume sind nach Themen geordnet, mit kurzen Überschriften versehen: Lübeck glaubt, Lübeck handelt, Lübeck spielt, Lübeck politisch und so weiter.



So kann man sich auf den Weg machen, bleibt vor der Stadtansicht Elias Diebels von 1552 stehen, der eine Drohnenaufnahme von heute gegenüber gestellt ist, bewundert Münzen aus dem Schatz, der 1984 bei Bauarbeiten zur Musikhochschule gefunden wurde oder bewundert die Lübecker Mumie, die im 17. Jahrhundert vermutlich von einem Kaufmann aus Ägypten mitgebracht worden ist.



Dem Eskimoboot aus der Schiffergesellschaft könnte man das Schlauchboot zur Seite stellen, mit dem im November 1986 einem DDR-Bewohner die Flucht von Boltenhagen in den Westen gelang. Die ersten Tage der Wiedervereinigung werden durch Filme lebendig. Atemschutzgeräte von Dräger, die erste Heringsfiletiermaschine der Firma Baader – man braucht Zeit, wenn man alles sehen will.



Zum Schluss blickt die Ausstellung mit der sogenannten Zeitkapsel in die Zukunft: Wie wird die Stadt in 875 Jahren aussehen? Dazu wurden Lübecker befragt. Danach entstand ein Filmprojekt mit beeindruckenden Visionen.



Teil Zwei der Ausstellung findet man im Hansemuseum, und zwar in der Langen Halle des Burgklosters. Hier wird zum ersten Mal seit der Eröffnung wieder eine Ausstellung gezeigt. Ein großer Spiegel fällt auf. Besucher können dadurch die Decke betrachten, ohne sich den Hals zu verrenken. Der hölzerne Brunnen steht angeblich genau da, wo sich bei der Stadtgründung 1143 ein Brunnen befand. An Stelle des Klosters stand seinerzeit eine überwiegend aus Holz errichtete Burg.

Die Eröffnung findet am Sonnabend, 8. September, um 18 Uhr in St. Aegidien statt, in einer literarisch-musikalischen Zeitreise, die der Schauspieler Andreas Hutzel moderiert. Anschließend geht es ins Museumsquartier und per Shuttle zum Hansemuseum. Der Katalog kostet 19,80 Euro, der Eintritt zwölf, ermäßigt zehn, für Kinder sechs Euro.

Auch die Lübecker Mumie ist Teil der Ausstellung zur Geschichte und Zukunft Lübecks. Fotos: JW

Auch die Lübecker Mumie ist Teil der Ausstellung zur Geschichte und Zukunft Lübecks. Fotos: JW


Text-Nummer: 124624   Autor: TD   vom 06.09.2018 16.17

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