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Sonnabend,
der 16. Februar 2018






+++ HL-live.de - Archiv +++

08.09.2018 13.35


Hanseviertel: Linke laden zum Nachbarschaftstreff

Lübeck unterstützt seit Längerem die Bürgerinitiative Hanseviertel, in der sich Anwohner aus St. Lorenz-Süd aus dem Umfeld der Wendischen und Pommerschen Straße zusammen gefunden haben, um sich gemeinsam gegen Renovierungswillkür seitens der Buwog und Vonovia zu stellen. Unter dem Motto „Wir wehren uns“ lädt die Partei am Dienstag, 11. September 2018, ab 19 Uhr zum Nachbarschaftstreff vor Ort ein.

„Wir möchten unseren Teil dazu beitragen den berechtigten Protest der Anwohner und Anwohnerinnnen mit Rat und Tat zu unterstützen. Da sich die Lübecker Politik hartnäckig weigert die Wohnungskrise in unserer Stadt anzuerkennen und die Sorge und Nöte der Betroffenen ernst zu nehmen, kann nur noch Druck seitens der Straße helfen einen Richtungswechsel in der Lübecker Wohnungspolitik herbei zu führen“, sagt Sebastian Kai Ising, Vorsitzender der Lübecker Linken und Ansprechpartner seiner Partei im Stadtteil.

Mittlerweile hat die Partei vor Ort Informationsmaterial verteilt, um den Betroffenen Möglichkeiten aufzuzeigen Hilfe in Anspruch zu nehmen, juristische Schritte zu prüfen und im Gespräch Einzelfälle zu einem Bündnis zusammen zu führen , denn: nur gemeinsam könne man den notwendigen Druck aufbauen, um Dinge in Bewegung zu bringen.

„Wir konnten gemeinsam erste Erfolge erzielen und die Besitzer haben bereits erste Mängel abgestellt. Das reicht uns nicht und wir werden die Großunternehmen nicht so einfach davon kommen lassen“, sagt Ragnar Lüttke, der seit Jahren in der Bürgerschaft vor aktuellen Situationen wie in St. Lorenz Süd gewarnt hatte.

„Mieter stehen vor unfassbaren sozialen Belastungen bis hin zur drohenden Obdachlosigkeit. Das Großkonzerne wie Vonovia und Buwog keinerlei Plan entwerfen, um diese Belastungen einzuschätzen und Interesse zu bekunden, dass die eigenen Mieterinnen und Mieter auch im Haus verbleiben können, ist ebenso unfassbar, wie dass die Stadt keinerlei Steuerungsmöglichkeiten entwickelt, um Großkonzerne zu zwingen soziale Probleme zu berücksichtigen. Deshalb machen wir uns intensiv für den Milieuschutz in unserer Stadt stark“, so Ragnar Lüttke.

DIE LINKE ist im Innenhof des Wohnungsblocks Wendische Str./Pommersche Straße ab 19 Uhr mit einem Pavillon vor Ort um Hilfe und Unterstützung zu leisten oder einfach nur ein offenes Ohr zu haben.

Autor: LinkeHL /red.

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