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Sonnabend,
der 15. Dezember 2018






Bauverschiebung kostet 1,27 Millionen Euro

Eigentlich sollte der Neubau der Josephinenbrücke II bereits gestartet sein. Er wurde verschoben, da bis zum 20. Oktober die Bahnhofsbrücke nur zweispurig ist. In den sechs Monaten, um die sich die Bauarbeiten verzögern, ist der Preis für den Neubau um 30 Prozent gestiegen.

Die Wirtschaft durchläuft eine Phase der Hochkonjunktur. Niedrige Zinsen sorgen für viele Bauaufträge von Unternehmen und Privatleuten. Dazu hat der Staat Rekordüberschüsse an Steuern, die eilig in die marode Infrastruktur investiert werden. Baufirmen und Handwerker sind ausgelastet. Das bekommt auch die Stadt zu spüren.

Im Frühjahr waren für den Neubau der Josephinenbrücke II zwischen Nordtangente und Posener Straße 3,1 Millionen Euro eingeplant. Die Ausschreibung musste allerdings aufgehoben werden. Die Josephinenbrücke II gilt als weiträumige Ausweichroute für die Bahnhofsbrücke, die für gut einen Monat nur zweispurig befahrbar ist. Neuer Bautermin: Januar bis Dezember 2019.

Die Stadt startete die Ausschreibung neu. Zwei große Baufirmen gaben ein Angebot. Das liegt jetzt allerdings deutlich höher. Die Preise sind um rund ein Drittel gestiegen. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen jetzt 4,37 Millionen Euro.

"Die Baukostensteigerung begründet sich in der hohen Baukonjunktur und der damit verbundenen Vielzahl an zur Verfügung stehenden Bauprojekten", so die Bauverwaltung. "Komplexe Baumaßnahmen sowie Maßnahmen mit einem hohen Nachunternehmerteil werden somit entsprechend hochpreisiger am Markt angeboten. Nach Auswertung des Preisspiegels ist zu erkennen, dass sich die Kostensteigerung von 26 Prozent kontinuierlich durch alle Positionen und somit Gewerke zieht."

Die Bürgerschaft muss jetzt entscheiden, ob das Geld genehmigt wird. Eine Alternative gibt es allerdings nicht. Die 1963 eingeweihte Josephinenbrücke II hat stellenweise die Zustandsnote 4. Das ist die schlechteste Note, die vom Brückenprüfern vergeben wird.

Im kommenden Jahr wird die Brücke zur Einbahnstraße. Die Verschiebung des Neubaus führt zu hohen Kosten. Foto: Oliver Klink/Archiv

Im kommenden Jahr wird die Brücke zur Einbahnstraße. Die Verschiebung des Neubaus führt zu hohen Kosten. Foto: Oliver Klink/Archiv


Text-Nummer: 124695   Autor: VG   vom 10.09.2018 19.40

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