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der 18. Februar 2018






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11.09.2018 15.39


DGTI Lübeck: Blutversorgung auch in Lübeck zukünftig sichern

Eine Blutspende kann Leben retten, doch die Zahl der Menschen, die als Spender in Frage kommen, sinkt kontinuierlich. Darauf weist die "Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) hin.

Durch die zunehmende Lebenserwartung der Bevölkerung und gleichzeitig rückläufiger Geburtenrate steigt der Anteil älterer Menschen – und ab einem Alter von 68 Jahren muss der Arzt entscheiden, ob eine Blutspende noch in Frage kommt.

Gleichzeitig steigt der Bedarf an Blutkonserven bei älteren Menschen. Wie die Blutversorgung trotz demografischen Wandels in der Zukunft gesichert werden soll, erläutern Experten am 19.9.2018 auf der Pressekonferenz im Rahmen der 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V. (DGTI) in Lübeck.

Vier Millionen Mal jährlich wird in Deutschland Blut gespendet. „Doch der Anteil der Vollblutspender an der Gesamtbevölkerung ist zwischen 2008 und 2016 von 3,3% auf 2,8% gefallen“, erklärt Professor Dr. med. Siegfried Görg, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck.

Erklären lässt sich dieser Rückgang zum Teil durch den demografischen Wandel: Es gibt immer mehr ältere Menschen, dafür aber immer weniger jüngere. Die geburtenstarken Jahrgänge aus den 1950er und 1960er Jahren leisten auch heute noch einen signifikanten Beitrag der Blutspenden, doch die „Babyboomer“ kommen langsam in die Jahre. Einerseits befinden sie sich bald in einem Alter, in dem sie nicht mehr spenden können, andererseits werden sie möglicherweise bald selbst Spenden benötigen. „Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein gehen 70% der Erythrozytenkonzentrate an über 60-jährige Menschen“, so Görg.

Es ist schwer, den zukünftigen Bedarf an Blutkonserven vorherzusagen: Der medizinische Fortschritt wird zwar die Nachfrage an Blutprodukten durch verfeinerte Operationstechniken, verbesserte OP-Vorbereitungen oder neuartige Medikamente in der Krebstherapie senken, die demografische Entwicklung wird aber altersbedingte Frakturen und Krebserkrankungen ansteigen lassen – und damit auch den Bedarf an Blutkonserven.

Eine Blutspende kann Leben retten und dauert nur etwa eine Stunde: „Auch Blutspenden ist eine Art von Generationenvertrag. Um die Blutversorgung in der Zukunft sicherzustellen, muss der Anteil der Blutspender an der Gesamtbevölkerung wieder wachsen!“, fordert Görg.

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