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Donnerstag,
der 21. Februar 2018






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19.09.2018 12.05


Grüne wollen Wohnungsbau in Lübeck ankurbeln

Die Grüne Bürgerschaftsfraktion hat ein Maßnahmenpaket vorgelegt, wie die Wohnungsnot in Lübeck aufgelöst werden kann. Unter dem Titel "Kurswechsel in der Wohnungsbaupolitik" stellen sie zur kommenden Bürgerschaftssitzung einen Antrag, der den Vorrang von Geschosswohnungsbau gegenüber Einfamilienhäusern, eine strikte Anwendung der Quote für den sozialen Wohnungsbau und die Rückholung von Wohnungen in die Sozialbindung vorsieht.

Im Einzelnen fordern die Grünen in ihrem Bürgerschaftsantrag:

Alle Neuplanungen von Wohngebieten sollen in den kommenden drei Jahren ausschließlich mit Geschosswohnungsbau realisiert werden. Dabei sollen Gebiete, die mehr Geschosswohnungsbau vorsehen, vom Bürgermeister mit Priorität umgesetzt werden.

Die sich bereits in Planung befindlichen Projekte der KWL am Bornkamp/ Schärenweg (09.13.00) sowie am Waldsaum (06.12.00) sollen in 100 Prozent geförderten Geschosswohnungsbau umgeplant werden.

Die Quote für Sozialwohnungen von 30 Prozent soll strikter angewendet und auf alle Wohneinheiten in einem Baugebiet bezogen werden. Bauvorhaben von privaten Investoren auf von der Stadt verkauften Grundstücken sollen nicht mehr bewilligt werden, wenn sie nicht 30 Prozent Wohnungen für sozialen Wohnungsbau vorsehen.

Leerstehende Wohnungen, die aus der Sozialbindung gefallen sind, sollen über vertragliche Absprachen mit den Eigentümern innerhalb der kommenden drei Jahre wieder in die Sozialbindung zurückgeholt werden.

Die Stadt soll sich auf Landesebene dafür einsetzen, dass die Bindungsfristen für Sozialwohnungen verlängert werden können.

Weiter soll geprüft werden, ob und wie in der Stadt auf geplanten beziehungsweise bereits gewerblich genutzten Handelsimmobilien zusätzlich Wohnraum geschaffen werden kann. Auch die Ausweitung einfacher und schneller Methoden zur Wohnraumschaffung auf Zeit wie zum Beispiel das Pommernzentrum sowie das Eltern-Kind-Zentrum Lübeck sollen geprüft werden.

Die Fraktionsvorsitzenden der Grünen Bürgerschaftsfraktion Michelle Akyurt und Bruno Hönel erklären:

(")Wir lassen uns von der Kritik von SPD und CDU an unseren Forderungen nicht beirren: Es braucht den sofortigen Kurswechsel in der Wohnungsbaupolitik. Die Menschen spüren doch an jeder Ecke, dass auf dem Mietmarkt eben nicht alles in Ordnung ist. Die Mieten steigen. Immobilien werden unerschwinglich. Auf eine Sozialwohnung wartet man inzwischen so lang wie früher in der DDR auf nen Trabi. Die Methode 'weiter geht’s wie bisher' führt überhaupt nicht weiter. Wir fordern den Lübecker Bürgermeister Jan Lindenau auf, sein soziales Profil jetzt mit Leben zu füllen und unsere Forderungen nach einem sozialeren Wohnungsmarkt in Lübeck zu unterstützen. Wir brauchen keinen Neubau von Luxusobjekten mehr, die sich nur Millionäre leisten können, sondern Wohnungen im einfachen und mittleren Marktsegment.(")

Autor: Grüne

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