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HL-live.de

Mittwoch,
der 17. Oktober 2018






Ist das Kunst oder Religion - oder kann das weg?

Zu dem Thema "Ist das Kunst oder Religion - oder kann das weg?" hat HL-live.de Pastor Heinz Rußmann einen Artikel von Pastor Schneidereit im Gemeindebrief der St. Thomas Gemeinde gefunden, den er in seinen Gedanken zum Wochenende mit Kürzungen und Ergänzungen vorstellt.

Pastor Schneidereit schreibt:

(")Auf einer Postkarte ist mir der Satz begegnet: Ist das Kunst oder kann das weg? Mit einem Augenzwinkern wird darauf angespielt, dass der Wert von Kunst im Auge des Betrachters liegt. Wie steht es im Vergleich dazu um den kirchlichen Glauben? Hat man da noch ein Auge dafür oder kann der weg? Abgesehen von blühenden Einzelgemeinden ist der Trend nach den Statistiken beunruhigend. Noch ist zwar jeder zweite Deutsche Kirchenmitglied. Aber der Mitgliederschwund ergibt sich für manche aus der Antwort: "Die kann weg."

Die Kunst macht mir aber bei dieser Entwicklung Mut! Denn wie viele Menschen kennen Sie, die sich heute für Literatur und Kunst interessieren, Zeit in Museen oder Galerien verbringen, Bücher über Kunststile und Kunstgeschichte lesen oder sogar selbst malen? Zumindest wage ich zu behaupten: Das Thema Kunst ist ebensowenig ein Volkstrend wie die Kirche. Aber die Kunst umgibt uns im Alltag und ist nie verschwunden. Ebenso wird es die Kunstrichtung Musik mit vielen Stilen, Richtungen und Moden immer geben. Engelchöre werden schließlich musizieren in Gottes ewigem Reich.

Diejenigen, die sich dafür interessieren, finden in der Weif der Kunst, Malerei und Musik oft einen erweiterten Zugang zur Welt, zu den Dingen und zu sich selbst. Nicht anders verhält es sich mit dem christlichen, kirchlichen Glauben, der auf unsere Aufmerksamkeit und innere Zuwendung mit der Offenbarung einer umfassenderen, positiven Wirklichkeit antwortet.

Jede Kirchentür führt in einen besonderen Raum. Unzählige Menschen sind durch Kirchentüren mit vielfältigen Anliegen, mit Sorgen, Gebeten und Hoffnungen hindurchgegangen. Sie sind ermutgt worden. Es ist eine Tür, die in einen heiligen Raum führt. Die Kirche mit dem Glauben ist ein Ort in der Welt, der auch mit sieben gold-grünen und vielen anderen Kirchtürmen über unseren Erdball hinausweist und uns einen Hauch der Ewigkeit durch heilige Worte, Gottesdienst-Gebete und Musik spüren lässt!

Als Christen und als Kirche sollten wir heute dafür sorgen, dass Kirchtüren erhalten und offen bleiben. Auch Menschen, die Gott bisher noch nicht gefunden haben, sollen Gelegenheit haben, in Gottes Haus ein- und auszugehen, wann immer sie der Heilige Geist oder die heilige Kirchenmusik sie lockt.(")

Zusammengefasst sind Pastor Schneidereit und ich gewiss, dass auch die Kunst und Musik wie der Glaube an Gott ewig bleiben. Vor allem bleibt unser Glaube bestehen, unsere ewige Beziehung zu Gott durch Jesus Christus.

Herzliche Grüße und Wünsche

Ihre Pastoren Björn Schneidereit und Heinz Rußmann

Pastor Björn Schneidereit leitet die St. Thomas Gemeinde. Foto: Ines Langhorst/Archiv

Pastor Björn Schneidereit leitet die St. Thomas Gemeinde. Foto: Ines Langhorst/Archiv


Text-Nummer: 124985   Autor: red.   vom 22.09.2018 10.25

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