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der 15. Dezember 2018





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VfB gewinnt 5:2 gegen Egestorf-Langreder

Die große Portion Wut im Bauch richtig kanalisiert – der VfB Lübeck fand nach der 1:2-Niederlage in Havelse zurück in die Erfolgsspur und gestaltete auch das fünfte Heimspiel in Folge siegreich. Bereits nach 45 Minuten bog der VfB auf die Siegerstraße ein, gewann nach einem 4:1-Halbzeitstand am Ende verdient mit 5:2.

Erstmals in dieser Saison rotierte Trainer Rolf Landerl auf gleich fünf Positionen. Aleksandar Nogovic, Cemal Sezer, Yannick Deichmann und Kresimir Matovina verfolgten die Partie zunächst von der Bank aus, sollten bis auf Nogovic allerdings im weiteren Verlauf noch in die Partie kommen. Hendrik Bombek hatte es nach seinem Startelf-Debüt in Havelse diesmal nicht in den 18er Kader geschafft. Dafür starteten nach abgesessenen Sperren Sven Mende und Daniel Halke und zudem Marvin Thiel, Dennis Hoins und Leon Dippert.

Der VfB begann druckvoll und nutzte gleich die erste sich bietende Gelegenheit zur Führung: Leon Dippert brachte einen verloren geglaubten Ball zurück ins Spiel, Dennis Hoins traf mit einem wuchtigen Flachschuss, der noch eine leicht unerwartete Flugkurve nehmen sollte, ins lange Eck zum 1:0 (5.). Die Freude darüber wehrte jedoch nicht allzu lange, denn die Germanen kamen durch Teichgräbers direkt verwandelten Freistoß nur drei Minuten später zum Ausgleich (8.). Der VfB ließ sich allerdings nicht beeindrucken, kam schon nach einer Viertelstunde Spielzeit durch Franziskus‘ Kopfballtreffer nach mustergültiger Riedel-Flanke zur erneuten Führung (15.).

In der Folgezeit hatte der VfB einige weitere Hochkaräter, doch bei Franziskus‘ wuchtigem Abschluss nach zuvor erfolgter, cleverer Balleroberung reagierte Straten-Wolf großartig, die darauffolgende, direkt aufs Tor gezogene Ecke von Marvin Thiel fischte der Gästetorwart mit Glück und Geschick aus dem Winkel (25.). Drei Minuten später jedoch ging Straten-Wolf unserem Eigengewächs auf den Leim. Erneut zirkelte Thiel eine Ecke frech direkt aufs Tor, Straten-Wolf verlor diesmal die Kontrolle über das Spielgerät und lag schlussendlich zusammen mit dem Ball im Netz – 3:1 (28.). Mit dem Pausenpfiff war es dann Dipperts energischem Nachsetzen zu verdanken, dass das Ergebnis noch vor der Pause auf 4:1 empor geschraubt werden konnte. Einen etwas verunglückten Riedel-Torschuss drückte er bei seinem Startelf-Debüt noch über die Linie.

Im zweiten Durchgang ließ die Konzentration bei unseren Grün-Weißen vor allem in der Defensive gehörig nach, der Egestorfer Ehrentreffer zum 2:4 durch den eingewechselten Paldino war folgerichtig (76.). Selbst hätte man dennoch das eine oder andere Tor nachlegen müssen, freistehend vor dem Tor scheiterten jedoch Franziskus (62.) und Sezer (72.). Letzterer belebte das Offensivspiel ohnehin nach seiner Einwechslung, mit einem Freistoß stellte er Straten-Wolf vor erhebliche Probleme (75.), ein Abstauber nach einem strammen Hoins-Distanzschuss geriet etwas zu ungenau (86.). Hoins (80.), Grupes Kopfball (82.) und Thiels 16 Meter-Hammer (87.) hätten eine Belohnung in Form eines weiteren Tores verdient gehabt. Diese holte sich schlussendlich Dennis Hoins ab, als er in der Nachspielzeit noch einmal schussgewaltig abschloss und zum 5:2-Endstand traf.

1539 Zuschauer kamen trotz des norddeutschen Schietwetters. Die Hartgesottenen, die sich dennoch für einen Stehplatz entschieden, durften noch vor dem Anpfiff bei strömendem Regen auf die überdachte Haupttribüne wechseln.

Weiter geht es am kommenden Freitagabend mit einem weiteren Heimspiel, dann ist der Lüneburger SK in Lübeck zu Gast. Anstoß ist um 19.30 Uhr.


Text-Nummer: 124997   Autor: VfB/red.   vom 22.09.2018 22.06

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