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HL-live.de

Sonnabend,
der 15. Dezember 2018






Bühne oder Podium frei in der zwölften Theaternacht

Das gibt’s nur einmal, das kommt vielleicht in einem Jahr wieder, dass man am Samstagabend in der Hundestraße Bücher ausleihen kann. Denn auch die Stadtbibliothek beteiligte sich am Samstag an der 12. Lübecker Theaternacht. Wie zwei Dutzend andere Ensembles und Institutionen.

Für Kinder begannen die Programme bereits am Nachmittag, für die Großen in aller Regel gegen 18 Uhr. Da sah es gerade nicht nach einem Abend zum Bummeln von Bühne zu Bühne aus. Aber der Regen blieb ein Schauer. Anschließend war es trocken von oben. Auf die niedriger gewordenen Temperaturen hatte man sich eingestellt. Das meiste fand ohnehin im Saale statt.

Die Ausleihe in der Stadtbibliothek war also auch am Abend geöffnet. Aber das war hier nicht das wichtigste Geschäft. Ein buntes Programm unterhielt die Gäste in verschiedenen Stockwerken. Zum Beispiel die Musicalprobe zu den "Marzipanpiraten" in der Jugendetage. Hier hatte wenig später Zauberer John Merlin ein munteres Völkchen um sich versammelt, während zur gleichen Zeit im Eingangsbereich "Zwey Zeyt und Freunde" musizierten. Später las Antje Birnbaum im Scharbausaal, wo auch der TanzOrtNord auftrat, machten die Breaking Punx im Mantelssaal auf sich aufmerksam.

Besonders viele Aufführungsorte hatten die städtischen Bühnen in der Beckergrube zu bieten, nicht nur Großes Haus, Kammerspiele und Studio. Der Malsaal wurde bespielt, ebenso die Neue Probebühne. Vermutlich zum ersten Mal war in den Lastenaufzug eingeladen. Hier hatten zwar jeweils nur 30 Personen Platz, aber das alle halbe Stunde. In der Mitte lag ein Laufsteg, an den Seiten reihten sich jeweils 15 Theaterfans auf. In mehreren Etagen stiegen die Schauspieler zu, boten Ausschnitte aus der Inszenierung "Das Licht im Kasten" von Elfriede Jelinek.

Reichlich Beifall gab es ab 18.30 Uhr im Großen Haus, wo Robert Brandt zunächst die Comedian Harmonists ankündigte. Die festlich gekleideten Herren unterhielten mit dem kleinen grünen Kaktus und nahmen das Publikum mit auf Reisen, nach Spanien, an den Nil oder nach Russland. Mit Ausschnitten aus "Berlin Alexanderplatz" wurde die jüngste Inszenierung vorgestellt. Im Foyer konnte man Gutscheine für günstige Theaterkarten erwerben.

In mehreren Häusern teilten sich verschiedene Gruppen Bühne oder Podium. Etwa im Theater partout, beim Combinale oder im Volkstheater Geisler, wo neben dem Hausherrn, die Sommeroperette oder das Musiktheater Piccobello ihr Publikum fanden. Abwechslungsreich ging es auch in der Kulturrösterei zu. Hier wurde nicht nur gespielt. Manfred Upnmoor vom "theater 23" las zu schaurigen Geräuschen Edgar Alan Poe.

Viele Vorstellungen waren ausverkauft. Zumindest in der Innenstadt. Denn zu den Außenspielorten in der Schwartauer Allee musste man sich doch eigens auf den längeren Weg machen. Aber da gab es ja noch das Theaterschiff oder das Zaubertheater in der Beckergrube, das Johanneum oder das Haus Eden, die Kulturdornse oder das Theater Zaunkönig. Wer danach noch feiern wollte oder sich erholen musste, fand den Dülfer im Stadttheater bis nach Mitternacht geöffnet.

In der Stadtbibliothek musizierten Zwey Zeyt und Freunde. Foto: TD

In der Stadtbibliothek musizierten Zwey Zeyt und Freunde. Foto: TD


Text-Nummer: 124998   Autor: TD   vom 23.09.2018 08.46

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