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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 23. Mai 2018






Linke zu Drogen-Streetwork-Stellen: Keine halben Sachen

In der Bürgerschaft wurde am Donnerstag. 27. September 2018, das Thema Aufhebung von zwei Sperrvermerken im Stellenplan für Streetwork und Drogenberatung nur noch kurz diskutiert. Die Argumente waren in den Fachausschüssen und im Hauptausschuss bereits ausgetauscht, so die Lübecker Linken.

„Das Ergebnis war absehbar“, so Andreas Müller, sozialpolitischer Sprecher, „dennoch haben die Linken beantragt, gegen den Vorschlag der Verwaltung, die zwei Stellen nicht zwischen zwei Trägern aufzuteilen. Natürlich wäre es wünschenswert gewesen, wenn beide Träger ihre guten Projekte umsetzen könnten, das können wir vielleicht in der nächsten Haushaltsdebatte noch schaffen“.

Ragnar Lüttke, Fraktionsvorsitzender der Linken, sagte in der Bürgerschaft: „Wir möchten die beiden Stellen an die AWO geben, weil uns ihr Projekt einfach überzeugt hat und die Fachpolitiker_innen im Sozialausschuss nach intensiver Beratung parteiübergreifend zu dem gleichen Schluss gekommen sind.“

In den politischen Debatten der letzten Wochen wurde durch fast alle Beteiligten anerkannt, dass die Hansestadt Lübeck dringend mehr Streetwork-Stellen in der legalen und illegalen Drogenberatung benötigt. Vor allem Streetworker mit einem Aktivitätsradius der nicht nur die Altstadtinsel umfasst. Die Lübecker Linken werden das Thema im Sozialausschuss weiterhin kritisch begleiten, heißt es in einer Pressemitteilung der Linken.

Ragnar Lüttge möchte die beiden Stellen an die AWO Lübeck geben. Foto: Linke HL

Ragnar Lüttge möchte die beiden Stellen an die AWO Lübeck geben. Foto: Linke HL


Text-Nummer: 125135   Autor: Linke/red.   vom 28.09.2018 13.46

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