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HL-live.de

Sonntag,
der 16. Dezember 2018






Beten als Antragsteller oder als ein Kind Gottes

In großer Not beten viele Menschen zu Gott? HL-live.de Pastor Heinz Rußmann geht in seinen Gedanken zum Wochenende der Frage nach, vergleicht diese Form des Betens mit dem Ruf nach einem Notarzt.

Im Leben und in Glaubensdingen lernt man nie aus. In der letzten Woche habe ich mit einem alten Freund und engagierten Christen über das Gebet zu Gott in Notfällen gesprochen. Viele leiden ja darunter, dass Gott ihr Gebet nicht schnell und tatkräftig erhört. Wo bleibt die Hilfe?

Der Freund Rolf Huelke gehört inzwischen in Harsum in Niedersachsen zu einer evangelikalen Freikirche. Wir haben früher in Göttingen zusammen die alten Sprachen Latein, Altgriechisch und Hebräisch gelernt und danach in Hamburg zusammen Theologie studiert. Endlos haben wir dort beim Mensa-Essen und Kaffeetrinken auch zusammen mit Schachmeister und chess-base-Gründer Jacoby und dem späteren Psychologie-Prof. Schulz von Thun hochtrabend diskutiert. Warum ist der Freund Rolf später nicht Pastor geworden? Der Glaube in der pietistischen Freikirche gab ihm wohl mehr Herzensfrömmigkeit, mehr Gefühl und Innigkeit des Glaubens als in der vielfältigen Volkskirche.

Bei unserem Gespräch über das Bittgebet zu Gott lernte ich folgende bemerkenswerte und wichtige Unterscheidung: Die meisten Menschen glauben irgendwie an eine höhere geistige Schöpfer-Macht über dem Sternenzelt und unter uns. Wer sie noch nicht entdeckt hat und verehrt, ist leider bisher blind für das Göttliche in uns und in der Welt. Wir selbst bestehen nicht nur aus Materie, sondern auch aus göttlichem Geist.

In der Verehrung Gottes und in der persönlichen Beziehung zu ihm gibt es zwei verschiedene Haltungen. Nämlich die distanzierte und die nahe. Die Distanzierten rechnen mit Gott und seiner Hilfe ähnlich, wie wir unseren Rettungswagen oder unseren Ärzten vertrauen. Wenn Not eintritt, dann kann man sie anrufen und diese versuchen zu helfen. Man muss sich nur an sie wenden. Auch nach dem Leben nimmt uns Gott wohl irgendwie auf, denken sie. Wenn sie sich in Notfällen an ihn wenden, sind sie so wie eilige Antragsteller bei einem Amt.

Vom evangelikalen Freund habe ich in der letzten Woche bestärkt bekommen, dass Gott sehr daran liegt, dass wir uns eng und innig als seine von ihm geliebten Kinder verstehen. Warum hat Gott die Welt erschaffen? Sicher auch, weil er intelligente, liebesfähige Geschöpfe als seine Kinder haben wollte, die mit ihm reden, ihn lieben und ihm vertrauen. Das sind im ganzen Weltall bestimmt nicht die Sterne, sondern nur wir Menschen. Damit wir ihm besonders überzeugend verstehen, ist er in seinem Sohn Jesus liebevoll zu uns gekommen und hat den Glauben lebendig erklärt.

Beim Beten kommt es deshalb darauf an, dass wir als Kinder Gottes zu ihm beten. Gott sorgt sich gewiss um alle Menschen auf der Erde und hilft so gut er kann überall. Er möchte aber, dass wir zu unserem Besten alle getauft sind im Namen Jesu und sowas wie Brüder oder Schwestern sind von Jesus.

Die distanzierten Gottverehrer rufen Gott in der Not an, wie Antragsteller den Rettungswagen herbeirufen. Wer sich aber als ein Kind des Schöpfers fühlt und weiß, der spricht auch im Notfall weiter wie täglich mit seinem gütigen Vater im Himmel oder mit dem Retter Jesus. Wie Gott hilft, ist seine Sache. Aber schon das engverbundene, vertrauensvolle Gebet an den liebevollen Vater im Himmel tröstet und ermutigt diesen Beter mehr als einen "Antragsteller".

Vor allem sollten wir auch jeden Tag die Nähe Gottes im Gebet suchen. Auch füreinander zu Gott beten und gegen das Leid in der Welt. Am einfachsten ist es, wie Jesus es uns beigebracht hat: Vater unser im Himmel! Geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen: Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkit in Ewigkeit. Amen.

Möge Gottes Segen uns helfen!

Das wünscht Euch Euer
HL-live.de Pastor Heinz Rußmann

Vertrauliche Fragen an heinzrussmann@yahoo.de

Manche Gemeinden feiern schon jetzt Erntedank. Andere und wir feiern ihn erst am Sonntag, 7. Oktober.

Heinz Rußmann stellt in seinen Gedanken zum Wochenende zwei Formen des Betens vor.

Heinz Rußmann stellt in seinen Gedanken zum Wochenende zwei Formen des Betens vor.


Text-Nummer: 125147   Autor: red.   vom 29.09.2018 10.18

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