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HL-live.de

Sonnabend,
der 15. Dezember 2018






Ein Danktag für die Ernte, die Natur und unser Leben!

Am Sonntag wird in den Kirchengemeinden Erntedank gefeiert. Für HL-live.de Pastor Heinz Rußmann geht es nicht nur um einen Dank für unsere Nahrung, sondern auch um die wunderschöne Natur, die wir genießen können.

In diesem Jahr ist am Erntedank-Tag etwas anders als in den vergangenen Jahren. Es wurde uns ein anhaltener Sonnenschein-Sommer geschenkt. Viele Lübecker sagen, dass sie noch nie so einen schönen, andauernden Sommer in Lübeck erlebt haben. Viel mehr Sonnenstunden als früher konnten wir in Lübeck und in Gottes wunderbarer Natur verbringen!

Wie oft ist uns früher der Urlaub hier und im Norden verregnet! Einmal sind wir aus Schweden mit unseren drei Kindern eine Woche früher wütend im Dauerregen abgereist. Immer noch mal Spiele wie Mensch ärgere Dich nicht mit den Kindern beim Regen vor der Tür hatten uns gereicht. Wie dankbar können wir dem Schöpfer sein für diesen schönen Sommer in der Natur! Auf den Spuren der Liebe des Schöpfers konnten wir mit Augen, Ohren und Geruch durch die Natur wandeln und erfahren: Wie schön ist es zu leben, und Gottes Kind zu sein!

Leider haben viele gute Dinge ja auch negative Kehrseiten. Als Folge gediehen in diesem Jahr Weintrauben und Äpfel zwar besonders gut. Leider blieb der Regen endlos aus. Auf dem Äcker vertrocknete das Korn, das Futter-Gras wurde gelb, Kartoffeln kümmerten vor sich hin. Für die Bauern und Gärtner war es im Gegensatz zu den Strandkorbvermietern und Gast- und Eisdielen-Wirten ein schlechtes Jahr. Zum Teil haben wir ja allerdings durch unsere Umwelt-Sünden Mitschuld an den negativen Folgen des Wetters. Gott sei Dank gab es für uns keine Hungernot.

Im Predigttext zum Erntedank werden wir aufgefordert, alles aus Gottes Hand zu empfangen und ihm für die Fülle des Lebens zu danken. Schwarzseher können sich schnell wie süchtig steigern in eine finstere Sicht der Welt. Wer auf Gott vertraut, sieht sein Leben vielfach erfreulich und dankbar.

Vielleicht sollten wir am Erntedanktag ganz neu Gottes großartigstes Naturprodukt nämlich unseren ganzen Körper, mal mit positivem Blick dankbar ansehen. Wie viele Wege und Straßen haben unsere Füße schon durchwandert! Was konnten wir mit unserem Körper alles genießen! Wie oft sind wir glücklich satt geworden. Was haben unser Herz und unsere Lunge nicht ohne Pause geschafft! Was hast Du mit Deinen Händen nicht schon alles geleistet und auch am Computer? Was haben wir schon alles Gutes und Aufbauendes sagen und hören können? Vor allem: was haben wir nicht alles mit unserem Gehirn gelernt an Sprache, Fakten, Technik, Wissenschaft, Umgang mit Menschen? Unser Gehirn hat mehr Verbindungen als alle Computer. Durch unser Denken und unser Gefühl können wir uns sogar mit dem Schöpfer von uns und der ganzen Welt verbunden fühlen und zu ihm beten. Wie außerordentlich schön ist vor unseren Augen unser altehrwürdiges Lübeck mit den sieben Türmen ! Wie wunderbar ist unsere uns geschenkte Heimat mit Gewässern, Wäldern und Feldern!

Am Erntedanktag können wir Gott danken für seine Schöpfung. Der große Dichter Matthias Claudius aus Reinfeld hat dazu wunderbar gedichtet : Was nah ist und was Ferne, von Gott kommt alles her, der Strohhalm und die Sterne, der Sperling und das Meer. Von ihm sind Büsch und Blätter und Korn und Obst von ihm, das schöne Frühlingswetter und Schnee und Ungestüm. Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm und hofft auf ihn(Lied Nr 508,3 s.447,3). Und eher anrührend hat der Liedermacher Reinhard Mey ein Lied verfasst: Du weißt, dass der Mond am Himmel steht, die Erde sich um die Sonne dreht, und den Sternen wurde ihre Bahn beschrieben. Wer immer sich das ausgedacht, er wird es behüten Tag und Nacht und besonders sein größtes Wunderwerk, dein kleines Leben!

Allen Lesern wünsche ich ein frohes und dankbares Erntedankfest!

Besonders in Ihrer mit Früchten geschmückten Kirche!

Ihr HL-live.de Pastor Heinz Heinz Rußmann

Für die Hungrigen und Armen auf dem Erdball sollten wir etwas spenden im Gottesdienst oder unter Brot für die Welt Konto Bank für Kirche und Diakonie IBAN DE10 1006 1006 0500 500 500.

Pastor Heinz Rußman ruft zu
 Spenden für Brot für die Welt auf.

Pastor Heinz Rußman ruft zu Spenden für Brot für die Welt auf.


Text-Nummer: 125278   Autor: red.   vom 06.10.2018 11.24

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