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Montag,
der 18. Februar 2018






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06.10.2018 12.05


Linke: Stau bringt Lübeck in Gefahr

Mit großer Sorge beobachtet die Lübecker Linke die aktuelle Verkehrssituation in Lübeck. Seitdem die Bauarbeiten auf weitere Brücken ausgedehnt wurden, "geht rein gar nichts mehr".

"Der Stau hat Lübeck fest im Griff und selbst der ÖPNV stellt keine Alternative mehr da. Auch Rettungsfahrzeuge haben es schwer durch zukommen. Es bleibt nur zu hoffen, dass in Falle eines Notfalls oder eines Brandes in der Lübecker Innenstadt, keine Katastrophe eintritt", erklärt Katjana Zunft, Vorsitzende und Bürgerschaftsmitglied der Linken Lübeck.

Die Linke habe schon zu Beginn der Baumaßnahmen im Hauptausschuss Bedenken angemeldet und die Verwaltung gefragt, wie sie gedenke das zu erwartende Verkehrschaos zu handhaben. "Mit einer lapidaren Antwort erklärten Bürgermeister Lindenau und Bausenatorin Hagen, da müssten die Bürger nun mal durch da gäbe es keine Alternativen."

"Gut ist natürlich, dass nun überhaupt saniert wird, bevor die Brücken unter dem Investitionsstau komplett zusammen brechen. Aber so völlig ohne Verkehrskonzept, ist das schon fahrlässig", sagt Katjana Zunft.

Auch das Image der Stadt und der wirtschaftliche Schaden sei groß für Lübeck. So habe nicht nur der Oldtimer Verein die Rallye durch Lübeck absagen müssen, auch viele Besucher verzichteten auf einen Besuch in Lübeck. In vier Wochen beginnt die Weihnachtssaison, da wird es vermutlich noch schlimmer, befürchtet Die Linke.

"Um des Chaos Herr zu werden, müssten wir die Verkehrsführung ändern, sprich die Obertrave und jede zweite Einbahnstraße stadtauswärts öffnen, das Abbiegen am Koberg Richtung Große Burgstraße ermöglichen und die Busspuren auch als Taxispuren zulassen. Außerdem sollte ein Park- & Ride- Service eingeführt werden und auf lange Sicht sollte auch über ein kostenfreies Jahresticket für den ÖPNV, für Lübecker die ihr Fahrzeug abmelden nachgedacht werden", schlägt die Bürgerschaftsfraktion Die Linke vor.

Autor: Linke/red.

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