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HL-live.de

Freitag,
der 19. Oktober 2018






Anklage wegen vierfacher Vergewaltigung

Am 28. August 2018 ist ein 29 Jahre alter Iraker vorläufig festgenommen worden, nachdem die Geschädigte nach einer versuchten Vergewaltigung vom 12. August 2018 den Mann beim Einkaufen wiedererkannt und die Polizei alarmiert hatte (wir berichteten). Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage wegen vierfacher Vergewaltigung erhoben.

Dem Mann werden vier Fälle der Vergewaltigung, davon in zwei Fällen im Versuch, zur Last gelegt. In drei der Fälle wird ihm darüber hinaus eine Körperverletzung zum Nachteil der weiblichen Opfer vorgeworfen.

Sämtliche dem Angeschuldigten vorgeworfenen Taten wurden an Sonntagen in der Zeit zwischen 5.30 Uhr und 6 Uhr begangen.

Mitte Mai 2018 soll der Angeschuldigte eine 24 Jahre alte Frau in einem Bogengang der Marienkirche vergewaltigt haben. Das Opfer trug dabei nicht unerhebliche Verletzungen davon.

Zudem wird ihm vorgeworfen, acht Wochen später an einer Hauswand im Bereich Fischstraße/ Schüsselbuden gewaltsam versucht zu haben, den Geschlechtsverkehr mit einer 32-jährigen Lübeckerin zu vollziehen, was ihm aufgrund der massiven Gegenwehr des Opfers jedoch nicht gelungen sein soll.

In der Woche darauf soll der Angeschuldigte eine 17-jährige Frau in der Nähe des Schulgartens niedergeschlagen, diese in ein Gebüsch gezerrt und sie dort vergewaltigt haben.

Schließlich wird ihm zur Last gelegt, genau vier Wochen nach der vorangegangenen Tat eine 31 Jahre alte Frau auf dem Wanderweg an der Kanaltrave unterhalb der Mühlenbrücke zu Boden gestoßen, sie geschlagen und sodann versucht zu haben, gegen ihren Willen gewaltsam den Geschlechtsverkehr mit ihr zu vollziehen. Eine Zeugin soll das Tatgeschehen von der anderen Kanalseite aus gesehen und gerufen haben, dass sie der Geschädigten zur Hilfe komme. Aus diesem Grunde und wegen der erheblichen Gegenwehr des Opfers soll der Angeschuldigte schließlich von der Frau abgelassen haben und geflüchtet sein. Das Opfer erlitt erhebliche Verletzungen.

Die Geschädigte der letzten Tat erkannte den Angeschuldigten am 28. August 2018 beim Einkaufen wieder und alarmierte die Polizei, die den Tatverdächtigen daraufhin festnahm.

In allen vier Fällen sind DNA-Spuren des Angeschuldigten an den Körpern der Geschädigten wie auch der Bekleidung nachgewiesen worden, die die Opfer bei den Taten getragen haben. Weitere Auskünfte zu Einzelheiten der Tatbegehung gibt die Staatsanwaltschaft zum Schutz der Opfer nicht.

Der Angeschuldigte hat die Tatvorwürfe im Ermittlungsverfahren bestritten.

Über die Zulassung der Anklageschrift und die Eröffnung des Hauptverfahrens hat das Landgericht noch nicht entschieden. "Es wird darauf hingewiesen, dass für den Angeschuldigten auch nach Anklageerhebung die Unschuldsvermutung gilt", so Staatsanwalt Christian Braunwarth.

Nach der Tat Mitte August wurde der mutmaßliche Täter von einem der Opfer beim Einkaufen erkannt. Foto: VG/Archiv

Nach der Tat Mitte August wurde der mutmaßliche Täter von einem der Opfer beim Einkaufen erkannt. Foto: VG/Archiv


Text-Nummer: 125326   Autor: StA/red.   vom 08.10.2018 15.08

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Kommentare zu diesem Text:

Der Schwartauer schrieb am 08.10.2018 um 15.50 Uhr:
Das Wort "Unschuldsvermutung" bei solchen Straftaten galt vor der DNA Beweissicherung mal.

marcus schrieb am 08.10.2018 um 16.48 Uhr:
da fehlen einem die worte...

Kritiker schrieb am 08.10.2018 um 17.11 Uhr:
Hätte eventuell leid verhindert werden können, durch eine frühzeitige öffentliche Fahndung? Immerhin 4 Fälle auf der Altstadt... Sollte die Öffentlichkeit etwa vor unliebsamen Nachrichten „verschont“ werden?!

Sting schrieb am 08.10.2018 um 17.57 Uhr:
Ausweisen und Prozess im eigenen Land...
Der packt dann nie wieder eine Frau an und uns spart es Kosten.

Jochen Stein schrieb am 08.10.2018 um 18.46 Uhr:
Und dann wird weiter lauthals verbreitet, unsere Frauen müssen sich keine Gedanken machen alles ist im Lot. Diese Menschen, die solche Taten begehen sind nur hier um Ihren unkontrollierten Trieben nachzugehen und wir dürfen das alles mit unseren Steuern auch noch bezahlen. Und die Polizei rät zu mehr Achtsamkeit, mehr fällt diesen Menschen dort leider nicht ein.

Marie schrieb am 08.10.2018 um 19.34 Uhr:
Wenn man das liest,kann man froh sein das keines der Mädchen ermordet wurde.Einfach nur noch ekelhaft.Raus mit solchen Schwerverbrechern und lebenslanges Widereinreiseverbot. (...)

Heiko Schuller schrieb am 08.10.2018 um 19.59 Uhr:
Diese Tat ist schrecklich und sollte hart bestraft werden. Sie hat aber nichts mit der Flüchtlingssituation zu tun. Pauschalisierungen helfen niemanden weiter.

Alle Statistiken zeigen doch, dass die übergroße Mehrheit an Flüchtlingen absolut friedlich ist und nur hier in Deutschland in Ruhe und Frieden leben wollen. Letztendlich ein Gewinn für Deutschland. Danke an Jeden der kommt.

Realist schrieb am 08.10.2018 um 20.28 Uhr:
Heiko Schuller:
Wenn es ihre Frau oder Tochter geschehen würde, würden sie so ein (...) nicht schreiben.

Sebastian Berger schrieb am 08.10.2018 um 20.38 Uhr:
Man sieht doch, welchen Schaden eine einzelne Person anrichten kann! Mehrheit ist harmlos... Statistiken... ja klar!

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 08.10.2018 um 20.40 Uhr:
@Jochen Stein / Sting / Realist:
Deutsche Sexualstraftäter, welcher Art auch immer, gibt es Ihrer Meinung nach nicht?

Sven Meyer schrieb am 08.10.2018 um 21.17 Uhr:
Das Problem sind nicht Flüchtlinge, sondern Männer. Statt zu fordern, pauschal alle Flüchtlinge auszuweisen, sollte man konsequenterweise fordern, alle Männer auszuweisen, dann gäbe es solche Vergewaltigungen wirklich nicht mehr. Das klingt absurd? Richtig, genauso ansurd wie die pauschale Verurteilung von Flüchtlingen.

mike neumann schrieb am 09.10.2018 um 08.27 Uhr:
Dass die Mehrheit der Geflüchten hier in Frieden leben will, ist schön. Die vergewaltigten Frauen wollten sicher auch in Frieden leben. Das ist jetzt vorbei. Leben zerstört für immer. Das sind auch schon lange keine Einzelfälle mehr. Wenn das friedliche Zusammenleben so nicht möglich ist, dann muss umgedacht werden. Kasernierung bis zur Wiederausreise ins Heimatland. (...)

Marion Bressel schrieb am 09.10.2018 um 08.46 Uhr:
"Zum Nachteil der weiblichen Opfer..."
Hört sich sehr nüchtern an.
Schmerzen, Wunden, psychische Schäden, Krankheiten (Aids), Angst, Schwangerschaft?
Wut, Ekel, Schmutz, Langzeitfolgen.
Haben Frauen noch einen freien Willen in DE?
Dürfen auch "NEIN" sagen? Überall + immer?

Frauke Hansen schrieb am 09.10.2018 um 09.13 Uhr:
An Heiko Schuller: Seit einiger Zeit bewundere ich Sie. Es ist erstaunlich, dass es hier noch keiner durchschaut hat, dass Sie in Ihren Kommentaren ständig den Gutmenschen heucheln, um andere Leser aus der Reserve zu locken, damit diese Meinungen zum Besten geben, die eigentlich die Ihren sind. Bravo!

Daniel Michel schrieb am 09.10.2018 um 09.38 Uhr:
Immer schön die Augen verschließen und hoffen das es besser wird! Es gibt auch Statistiken, die belegen, wie hoch der Anteil (im Verhältnis zur Anzahl) von Menschen mit Migrations- hintergrund ist, die solche Taten begehen (Körperverletzung, Sexualdelikte)! Der ist nämlich höher als bei Menschen ohne diesen Hintergrund! Ausserdem ist dieser Anteil seit Beginn der Flüchtlingskriese deutlich gestiegen! Einfach mal die Polizisten in Lübeck ausserhalb ihres Dienstes fragen! Da hört man Sachen......! Oder Nachrichten einschalten! ;) Absolutes Unverständnis, daß man nicht vorher schon eine Pressemitteilung ausgibt und zur noch weiter erhöhten Vorsicht aufruft!

Johann-Anton Harms schrieb am 09.10.2018 um 10.10 Uhr:
Hans-Georg Kloetzen@ Vergleichen Sie einfach mal die Anzahl der Straftaten von Deutschen die im Ausland leben mit der Anzahl der Straftaten von Flüchtlingen hier in Deutschland. Sie werden staunen.
Wenn ich auf der Flucht bin, so meine ich, habe ich andere Probleme als Sexgier, Messerstecherein, Drogen und Diebstahl, also so schlimm kann das Trauma dann doch nicht sein. Sie werden verstummen, sobald Sie selbst davon betrofen sind und glauben Sie mir, ich weiß wo von ich schreibe, war früher auch so "blauäugig" wie Sie.

Moppedfahrer schrieb am 09.10.2018 um 10.12 Uhr:
@Heiko Schuller

Es wird immer von Gewinn und Bereicherung gesprochen und keiner konnte mir bisher sagen, worin die Bereicherung und der Gewinn liegt.

Steffen Peters schrieb am 09.10.2018 um 11.07 Uhr:
@Johann-Anton Harms:
Die Flüchtenden haben meisst eine Vorgeschichte. Die ist bei Wirtschaftsflüchtlingen ertas besser, als bei denen, die wirklich aus Krieg, Zerstörung, massiver Repression, Folter etc. kommen.
Und diese Gewaltvorgeschichten führen u.a. auch zu einer Abstumpfung.
Traumata werden durch Agrression bewältigt, weil die hiesige Gesellschaft davor die Augen verschliesst.

Hier ist es nicht anders: die meissten Mißhandlungsopfer wurden selbst früher mißhandelt. Die Täter nur als Täter zu benennen&behandeln nützt recht wenig, wenn die Gesellschaft nicht lernt, welche Hintergründe zur tat führten und wie man sie bekämpfen/verhindern kann.

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 09.10.2018 um 11.48 Uhr:
Herr Harms, Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.

Sebastian Namyslik schrieb am 09.10.2018 um 12.55 Uhr:
Und wieder kommen die üblichen Kandidaten hervor und verkünden dass die Lösung aller Probleme doch so einfach wäre wenn man einfach nur alle Migranten ausweisen oder am besten gar nicht erst ins Land lassen würde. Glauben diese Leute wirklich dass das alle Probleme lösen würde?
Ich denke hier wird nur wieder nach einem Feindbild gesucht um von Problemen abzulenken und simple Pauschalaussagen sind ja einfacher als sich wirklich mal mit dem Thema in der gesamten Ausdehnung zu befassen. Durch Kriege und Klimawandel wird es künftig noch deutlich mehr zu regelrechten Völkerwanderungen kommen.
Aber wer gerade einmal in 10-Tages Zeiträumen denkt und das auch in einer sehr simplen Art und Weise, der begreift das natürlich nicht.

Altstadt calling schrieb am 09.10.2018 um 13.13 Uhr:
@Namsik

1. Ich würde es nicht als Migranten Problem sehen, denn dazu zählen Millionen friedlicher Menschen, die seit Jahrzehnten mit uns zusammen leben.

2. Natürlich wird es weitere Völkerwanderungen geben, wie kommen Sie darauf, dass dies jemand anzweifelt. Die Frage ist doch, wie geht unser Staat damit um? Hier gibt es verschiedenste Ansätze. Nicht umsonst hat sich Deutschland auch in Europa in dieser Frage isoliert... mir persönlich geht es bspw. um den langfristigen Erhalt unseres Sozialsystems und Vermeidung einer weiteren Spaltung unserer Gesellschaft.

Simone Kulisch schrieb am 09.10.2018 um 13.35 Uhr:
13.23 Uhr, 19 Kommentare, davon 3 Frauen. Davon 1/3, die das ganze differenziert betrachten. Der Rest pauschalisiert. Vor allem die Männer, die kaum mal in die Gefahr geraten Opfer zu werden.

Ich kann ja mal erzählen, wie es sich als Opfer anfühlt: Es ist einem Scheißegal!!! welche Hautfarbe, Religion oder was auch immer der Täter hat. Man will das Ganze nur vergessen und nicht instrumentalisiert werden und ständig daran erinnert werden. So etwas widert mich an! Man möchte das der Täter eine Strafe erhält, ja, aber auch nur der richtige und nicht eine Gruppe, die zufällig ähnlich aussieht oder glaubt.

Übrigens bei mir hieß der Täter Harry und war der nette Onkel von Nebenan. "So was" macht der doch nicht, da hast Du was falsch verstanden... Irgendwann gibt man auf. Da kommt nichts in den Medien, da ruft keiner nach Bestrafung für Maler, nur weil Harry Maler war.

Friedenstaube schrieb am 09.10.2018 um 13.43 Uhr:
Tipp zur Prävention:
Nächstes Mal einfach eine Armlänge Abstand halten.

Johann-Anton Harms schrieb am 09.10.2018 um 13.51 Uhr:
Hans-Georg Kloetzen@ Auch da liegen Sie wieder mal falsch.

A.Wreth schrieb am 09.10.2018 um 14.33 Uhr:
Früher hieß es immer, Frauen und Kinder zuerst.
Heute verteidigen wohl Frauen und Kinder ihre Heimat und die jungen Männer beobachten von Deutschland aus.Wie sich die Zeiten ändern

A. Steffien schrieb am 09.10.2018 um 16.11 Uhr:
Es wurden DNA Spuren gesichert.Was soll der Quatsch mit der Unschuldsvermutung.Nicht hier verhandeln,das kostet unser Geld.Sofort ausweisen.

Frigobert schrieb am 09.10.2018 um 18.15 Uhr:
Ja klar ist der Anteil der Sexualstraftaten bei Menschen mit Migrationshintergrund höher als bei bei Deutschen - denn die lassen sich hier nichts zu Schulden kommen, sondern fliegen zum (...) nach Thailand

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 09.10.2018 um 18.17 Uhr:
@Johann-Anton Harms.
quod esset demonstrandum

Flummy62 schrieb am 09.10.2018 um 19.23 Uhr:
Mir egal wer wo herkommt. Wer so brutal ist gehört (...).
Solche Erlebnisse vergisst keiner.

Johann-Anton Harms schrieb am 09.10.2018 um 19.52 Uhr:
Hans-Georg Kloetzen@
Prudentia potentia est

Matthias schlecht schrieb am 09.10.2018 um 23.30 Uhr:
Es geht hier nicht um das rauswerfen von Migranten, die sich nichts zu Schulden kommen lassen und sich hier nach unseren Regeln und Werten integriert haben. Das ist eine Bereicherung. Aber kriminelle Zuwanderer, Menschen, die unsere Gesellschaft und Werte ablehnen und auch noch Straftaten begehen.... Die müssen sofort abgeschoben werden. Egal, was ihnen in ihrem Land drohen mag! Warum es dagegen immer noch Demonstrationen gibt est mir schleierhaft...

Marie schrieb am 10.10.2018 um 19.53 Uhr:
Kann man nur hoffen das die Mädels sich keine schlimme Krankheit eingefangen haben.

Der Gute Vergleichemann schrieb am 11.10.2018 um 18.46 Uhr:
Wenn man ein Glas Saft trinken soll, und man weiß, da ist eine gewisse Menge Gift im Glas, sagt man sich dann auch: "Naja, das meiste im Glas ist ja kein Gift, dann trink ich es mal..."?

Mal darüber nachdenken. Vielen Dank.


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