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Freitag,
der 19. Oktober 2018






So sieht es jetzt an der Drehbrücke aus

Das erste Stück des Drehbrückenplatzes ist umgebaut. Zu sehen sind "grobes Granitpflaster" und eine acht Meter hohe Leuchte. Viel mehr wird hier nicht entstehen. Sitzbänke und einen Baum wird es nur auf der südlichen Seite des Platzes geben.


So sah der Bereich vor der Neugestaltung aus. Foto: JW/Archiv

Vor einem Jahr gab es hier noch Bäume und eine Wildblumenwiese. Die wurden trotz Protesten von Umweltschützern entfernt. Entstanden ist eine Pflasterfläche ohne besondere Funktion. Das soll an die historischen Hafenflächen erinnern. Bäume habe es damals im Hafenbereich nicht gegeben, argumentierte die Bauverwaltung bei der Diskussion um die Neugestaltung.


Vor acht Jahren wurden hier noch neue Bäume gepflanzt. Foto: VG/Archiv

Das sah man vor acht Jahren noch anders. Damals pflanzte der damalige Bausenator Franz-Peter Boden persönlich drei Bäume in diesem Bereich. Die Ulme, die Eberesche und der Feldhorn im Wert von je 600 Euro waren Spenden von Unternehmen. Der Bereich werde überplant, die Bäume können aber bleiben, hieß es damals.

Verschwunden ist auch der kleine Weg, der Radfahrer aus Richtung Hubbrücken in Richtung Drehbrücke an der Ampel vorbei führte. Nach den Plänen auf der städtischen Internetseite wird der Platz zur Fahrbahn noch mit einer Reihe von Pollern versehen.

Der Platz wird nach den Plänen frei bleiben. Foto: VG

Der Platz wird nach den Plänen frei bleiben. Foto: VG


Text-Nummer: 125336   Autor: VG   vom 09.10.2018 12.30

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Kommentare zu diesem Text:

Sebastian Namyslik schrieb am 09.10.2018 um 13.11 Uhr:
Wie hiess es noch in der Begründung der Stadt für die (von den meisten Lübeckern nicht gewollten) Umbaumassnahmen?
Es würde zum entspannten Verweilen einladen.
Eine kahle Pflasterfläche? So eine kahle Fläche wird garantiert keine Touristenströme anziehen.
Diese Pflasterfläche ist so attraktiv wie der Dar-es-Salaam-Platz in der Hamburger Hafencity, nur das in Lübeck der Blick wenigstens (noch) nicht mit "architektonischen Meisterwerken" verschandelt wurde. Lübeck bekommt das aber auch noch hin wenn man so weitermacht. Bald werden die Hafenspeicher Hotels weichen müssen und die Drehbrücke wird durch ein Bauwerk aus Beton und Edelstahl ersetzt.
Dann heisst es aber bald sich den Titel "UNESCO-Kulturerbe" von der Backe zu putzen.

Mahnkeit schrieb am 09.10.2018 um 15.14 Uhr:
Sie scheinen ja dicht dran zu sein am Geschehen. Von wem haben Sie das Insiderwissen mit dem Bauwerk aus Beton und Edelstahl? Oder reitet etwa gerade Ihre Phantasie mit Ihnen Galopp?

Bernd Feddern schrieb am 09.10.2018 um 15.20 Uhr:
Über Geschmack kann man trefflich streiten - hauptsache versiegelt, verpollert und teuer!
Ich finde den ersten Teil der "Veränderung" zwar häßlich, aber warten wir doch erst noch den 2. Teil vom Millionengrab ab. Heißt der Drehbrückenplatz bald "Bürgermeister-Verschwendungsplatz"? Die Tourist-Büros sollten Fotos in alle potenziellen Länder schicken, um die Schaulustigen entsprechend vorzubereiten. (Achtung, Galgenhumor)

M. Ludwig schrieb am 09.10.2018 um 15.42 Uhr:
Spitze! Ein Platz zum wegrennen! Hoffentlich hat auch einer daran gedacht, ein Stromkabel an die Lampe zu legen. Nicht, daß es gleich wieder aufgenommen werden muss... Da war die kleine Blumenwiese aber um Längen ansehnlicher. Habe manchmal auf der Blumenwiese Insekten und eben Blumen beobachten können ..... Ausser Müll und alten Kaugummis wird es hier wohl in Zukunft leider nichts spannenendes mehr geben. Aber es passt mal wieder in die Trostlosigkeit der Stadt. Auf Krampf etwas verändern zu müssen hat noch nie gut funktioniert.

S.Heinze schrieb am 09.10.2018 um 16.03 Uhr:
Mir fällt dazu nichts mehr ein.Vielleicht sollte man noch ein paar"unnötige"Wasserspiele,für die Tauben dort hinsetzen/bauen.Man kann mit neu auch gemütliches ungemütlich machen.Mich wundert in Lübeck nix mehr.

Bernd Feddern schrieb am 09.10.2018 um 16.46 Uhr:
@Mahnkeit: Mir scheint, Sie sind kein Lübecker? Meiner Erfahrung nach - und offenbar auch der von Herrn Namyslik (und vielen anderen) - muss man in Lübeck auf alles gefasst sein. Soweithergeholt ist seine Befürchtung also durchaus nicht!
Es ist die Stadt Lübeck, hier: Verwaltung + Politik, die unsere ehemals so schöne Hansestadt zur Schuldenkönigin, unattraktiv und bürgerfeindlich machen.

Jup schrieb am 09.10.2018 um 16.49 Uhr:
Was auch sehr schön wäre wenn da noch ein paar Lampen in den Boden eingelassen werden wie auf dem kohberg damals.

Otto Schneider schrieb am 09.10.2018 um 16.59 Uhr:
Grausames, denaturiertes Architektur- und Städteplanungsverständins, worüber in zehn Jahren von ALLEN Seiten die Köpfe geschüttelt werden, nicht nur die heute von den meisten Lübecker Bürger.
Die politischen und Verwaltungs-Planer möchten mit aller Macht hässliche Stadtmetropole nachäffen, anstatt mit der Zeit und dem Umdenken mitzugeben.
Mut beweisen mit Gutem und Nachhaltigem!

Herrmann schrieb am 09.10.2018 um 18.45 Uhr:
Moin,

in anderen Städten werden sogar Fassaden begrünt!?
Die haben aber bestimmt keine Ahnung....

Dennis schrieb am 09.10.2018 um 19.51 Uhr:
Da soll niemend mehr sagen, dass meine Idee "Betonieren und Grün anmalen" eine blöde Alternative zu Rasen ist, der in meinem Garten einfach nicht wachsen will. So wie es aussieht, scheint meine Idee zu 50% modernes Stadtdesign zu sein.

Hmmmm. Der zweite Teil meiner Idee war "Grün anmalen". Wann war noch mal St. Patricks Day?

Ganghaus Gangsta schrieb am 09.10.2018 um 19.59 Uhr:
Gefühlte 100 Meter breite Trottoirs, auf den weit und breit kein Mensch paradiert.

Erinnert mich an die stalinistischen Ideen für die Ostblock-Architektur, gegenwärtig nur noch in Pjöngjang zu bewundern.

Da wurden die Menschen auch nicht gefragt. Schließlich wußte die Partei besser, was fürs Proletariat besser sei.

Der Rest ist DDR 2.0.

Siegmund Dandek schrieb am 09.10.2018 um 22.27 Uhr:
Was soll das Gejammer Mitbürger ?
Abwarten und ruhig der Vollendung entgegen schauen.

Matthias schlecht schrieb am 09.10.2018 um 23.23 Uhr:
Krass, was für einen Müll Lübeck macht. Zum Glück gibt es ja noch andere hübsche Städte, in die man fahren kann um sich was nettes anzugucken....

Piddel schrieb am 10.10.2018 um 03.32 Uhr:
Moin, die sogenannte "Blumenwiese" diente lediglich Hundebesitzern damit deren Lieblinge mal ins Grüne machen können und die Haufen schön unsichtbar bleiben.

K.Lukai schrieb am 10.10.2018 um 08.01 Uhr:
.... wer eine schöne, alte, grüne Stadt sehen will, wo auch die Verkehrsplanung Sinn macht, muss halt nach Lüneburg fahren.

Es ist wirklich traurig welches Potential wegen Lübecks großspuriger Verwaltung verschwendet wird.

Da redet ein Bürgermeister von "Digitalisierung vorantreiben", und ignoriert dabei, das Lübeck in weitern Teilen verplant und schlichtweg hässlich ist.

Kristin schrieb am 10.10.2018 um 09.07 Uhr:
Ich bin vor 8 Jahren aus HL weggezogen und wann immer ich zu Besuch wieder komme, bin ich erschüttert wie viel verschlimmbesserung es erneut wieder gegeben hat.
Der Unesco Status sollte meiner Meinung nach in Frage gestellt werden wenn immer mehr Plätze im Stadtbild zu grauen DDR-Like-Betonplätzen ohne Leben und ohne Grün verelendet werden.
Und dafür auch noch Steuergelder verballert werden.

Werner Hansen schrieb am 10.10.2018 um 09.57 Uhr:
"Bäume habe es damals im Hafenbereich nicht gegeben"

Und damals haben die Leute auch noch auf die Strasse geschissen, blos nicht weiterentwickeln, fast so schon wie der Kohberg, was fuer eine dummme Argumentation,

Gruss
Werner

Sebastian Berger schrieb am 10.10.2018 um 11.52 Uhr:
Hmmm, sehr übersichtlich!
Man kann später Gastronomie mit Außenbereich und Grün gestalten. Bietet sich doch an, wenn die Treppe da ist. "Flanieren" allein kann ich mir nicht vorstellen. Fischbrötchen schon eher :)


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