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Montag,
der 22. Oktober 2018






Lübecks vergessene Eisbahn

Im Drägerpark direkt neben der Tankstelle an der Marlistraße gibt es eine große betonierte Fläche mit einer Parkbank. Viele Parkbesucher fragen sich, was das soll. Es gibt immer wieder Gerüchte, es handle sich um eine Bunkeranlage aus dem zweiten Weltkrieg. Es handelt sich aber schlicht um eine Eisbahn, die seit vielen Jahren nicht mehr genutzt wird.


Die Eisbahn ist Teil des Drägerparks.

Ingo Schaffenberg, Vorsitzender der SPD Marli, hat bei der Verwaltung nachgefragt, was das für eine eigenartige Fläche ist und wem sie gehört. Der Bereich "Stadtgrün und Verkehr" hat in seinen Archiven gesucht und wurde fündig. Es handelt sich um eine Eisbahn. Vermutlich wurde sie 1977 bei der Erweiterung des Parks und dem Bau des Spielplatzes - beides wurde von der Dräger-Stiftung finanziert - angelegt.

Im Umweltausschuss der Bürgerschaft erinnerten sich Mitglieder, dass früher bei kalten Temperaturen die Feuerwehr vorgefahren kam, um die Fläche mit Wasser zu füllen. Ohne großen Aufwand entstand so eine glatte Eisfläche.

Warum es das Angebot nicht mehr gibt, ist unklar. Die Fläche befindet sich nach wie vor in städtischem Besitz und ist öffentlich zugänglich. Vielleicht findet sich jemand, der im Winter das notwendige Wasser zur Verfügung stellt.

Warum die Eisbahn nicht mehr genutzt wird, ist unbekannt. Fotos: VG

Warum die Eisbahn nicht mehr genutzt wird, ist unbekannt. Fotos: VG


Text-Nummer: 125373   Autor: VG   vom 11.10.2018 11.50

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Kommentare zu diesem Text:

Sven Meyer schrieb am 11.10.2018 um 12.16 Uhr:
Dass die Fläche eine Winter-Eisbahn ist, war für mich offensichtlich. Um sie tatsächlich zu nutzen, müsste sie aber vor dem Befüllen gereinigt werden. Ist die Fläche überhaupt noch "dicht" genug, damit das Wasser gefriert, bevor es versickert? Es muss ja einen Grund geben, dass die Eisbahn irgendwann nicht mehr genutzt wurde.

Otto Schneider schrieb am 11.10.2018 um 12.23 Uhr:
Ebenfalls wurde in den 70-er-Jahren eine Fläche beim Buniamshof in kalten Wintern zur Eisbahn geflutet, gratis für alle, ohne viel Drumherum.
Schlicht und erfolgreich!

Pascal schrieb am 11.10.2018 um 13.04 Uhr:
Das wäre eine schöne Ergänzung zum Rodelberg für die Kinder!

Rolf R. Spekt schrieb am 11.10.2018 um 14.03 Uhr:
Der wichtigste Satz im Artikel: "Wer bezahlt das Wasser ?". Wenn das die wichtigste Frage ist, die es zu klären gilt...
Ich frage mich allerdings, wie lange es braucht, bis dort eine Eisfläche entsteht und sich dann auch hält. Stichwort Klimawandel.

Nordlicht schrieb am 11.10.2018 um 14.07 Uhr:
Aus Jugenderinnerungen weiß ich, dass an dieser Stelle bereits vor 1977 im "Marlipark" eine solche versiegelte Fläche dort bestand. Es war in den 60-er Jahren schon eine Fläche für Kinder zum Rollschuhlaufen.

K.Lukai schrieb am 11.10.2018 um 15.57 Uhr:
Frei? Umsonst? Im Sinne der Bürger? Zum Spass?!

.... träumen darf man ja, aber alles andere ist in Lübeck absurd!

nasowas schrieb am 11.10.2018 um 15.58 Uhr:
Die Eisbahn wurde schon vor 1977 hergestellt, auf der Eisfläche habe ich noch als Schüler (Geb. 1960) das Schlittschuhlaufen gelernt noch mit solchen die man an den Schuhen schrauben musste.

Thomas Völker schrieb am 11.10.2018 um 16.02 Uhr:
Derlei Eisflächen gab es früher viele. Ich bin ein Kind der 80er und komme aus Hagenow. Jeden Winter sobald es kalt wurde, wurde eine große Fläche direkt neben dem Möbelhaus dort von der Feuerwehr geflutet. Das war im Rest des Jahres ein Stück Parkplatz, der extra so angelegt wurde das das Wasser nicht weg lief. Da kam so ein Absperrgummi auf den Gulli in der Mitte. Für alle zugängig. Und war dann richtig was los. Mit der Wende war Schluß damit. Sehr Schade.

Ingo Tübing schrieb am 11.10.2018 um 16.10 Uhr:
Ich erinnere mich noch an die Skate-Anlage die dort früher (müsste so 1993-1995 gewesen sein) stand und wir nachmittags oft dort waren.

Gerd schrieb am 11.10.2018 um 16.51 Uhr:
dort wird imsommer pott geraucht!

Huepenbecker schrieb am 11.10.2018 um 17.39 Uhr:
Dieser Artikel (11:50 Uhr):
"Ingo Schaffenberg, Vorsitzender der SPD Marli, hat bei der Verwaltung nachgefragt, was das für eine eigenartige Fläche ist..:"

Anderer Artikel (16:39 Uhr):
"Im Bürgerschaftswahlkampf wurde der SPD-Direktkandidat Ingo Schaffenberg gefragt, was er mit der Freifläche am Drägerpark machen würde..."

Hat die Verwaltung in der kurzen Zeit eine Antwort gegeben? War zwischen den beiden Artikeln schon wieder Bürgerschaftswahlkampf?

Ich verstehe die Zusammenhänge nicht. Vielleicht kann jemand helfen.

Leser schrieb am 11.10.2018 um 19.25 Uhr:
@Hupenbecker:
Das muss nicht logisch sein. Es war schon immer das Wichtigste, dass dieses wirklich nicht sehr gelungene Photo so oft wie möglich in der Presse auftaucht. Mir wurde vor Jahren zum Kandidieren geraten, da es angeblich einfach an "jüngeren" Leuten fehlt, die in die Bürgerschaft möchten. Anders ist eine dreimalige Wiederwahl aber tatsächlich nicht zu erklären.

Horst Mahler schrieb am 11.10.2018 um 20.02 Uhr:
@Gerd
Was? So richtiges Haschisch??

Skandal!!!
Ruft das SEK!

Bernd Feddern schrieb am 11.10.2018 um 21.55 Uhr:
@Gerd: Bessere Frage: Wo wird KEIN Pott und anderes konsumiert???
Das kann aber doch auf dieser Fläche gar nicht sein, weil dort kein Klo vorhanden ist!
CDU-Dr. Eymer meint doch, dass die gesammte Abhängigkeitsszene sich vom Krähenteich zum Stadtpark hin verlagert, sobald dort ein Klo aufgestellt wird?
Schlußfolgerung für St. Gertrud's Eis- und Rollschuhbahn:
Kein Klo - kein Süchtiger! :-)

@Huepenbecker:
Partei steht über Zeit und Raum ... :-))

Horst Mahler schrieb am 12.10.2018 um 00.52 Uhr:
Oftmals sind ja die Leute, die sich über Pottraucher aufregen, genau die, die sich jedes Wochenende bei ihrem Kegelverein den Kopf mit Bier und Wein zuschütten. Oder in der Stammkneipe oder ganz einfach nach Feierabend zu hause.

Aber das ist natürlich GANZ was anderes! Die haben halt Glück, dass ihre Droge komischerweise legal ist. ;-)

Wobei ich mich auch frage, was das mit dem Thema zu tun hat.

Herrmann Meier schrieb am 12.10.2018 um 07.47 Uhr:
Kiffen hin oder her.
Die Feuerwehr würde sicher nicht lange zögern und Strahlrohr bei Fuss stehen, wenn eine offizielle Stelle eine Anfrage stellen würde.

Und kommen Sie bitte nicht mit Veruntreuung von Steuermitteln.
Einfach mal auf dem kurzen weg helfen, für einander da sein...
So wie früher.
Dafür bräuchte es allerdings Politiker mit Rückgrat, die zu einer solchen Aktion stehen würden.

Also lassen wir es lieber...

Steffen Peters schrieb am 12.10.2018 um 08.06 Uhr:
Ich sitze Mitte Oktober im T-Shirt am Ostseestrand und beobachte Leute beim Baden - und hier macht man sich Gedanken über eine Eisbahn von vor 40 Jahren?!?

Das Ding wurde im Sommer oft auch Rege als Kett- & Bobbycar-Bahn genutzt.

Oleg schrieb am 12.10.2018 um 09.21 Uhr:
Mit dem heutigen Klima kann das Wasser im Winter nicht mehr ohne fremde Hilfe eingefroren werden.


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