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Montag,
der 22. Oktober 2018






Hospiz- und Palliativwoche will Aufklärung leisten

Am 13. Oktober ist der Welthospiztag. Das zentrale Motto in diesem Jahr lautet "Weil du wichtig bist". In der Region Lübeck findet aber nicht nur ein Aktionstag, sondern eine Aktionswoche zu dem Thema statt.

Die Praxis hat immer wieder gezeigt, dass Betroffene und deren Angehörige nicht ausreichend über Hospiz- und Palliativangebote Bescheid wissen. Der Welthospiztag ist deswegen eine gute Möglichkeit, um diese wichtige Aufklärungsarbeit zu leisten und den Ängsten vieler Menschen am Lebensende zu begegnen, etwa der Angst vor Schmerzen und dem Alleinsein.

Die vom Verein Horizonte und vielen weiteren Mitstreitern organisierte 5. Hospiz- und Palliativwoche läuft vom 13. bis zum 26. Oktober. Insgesamt 23 unterschiedliche Veranstaltungen in Lübeck, Bad Schwartau, Pansdorf und Kaltenkirchen werden in den 13 Tagen angeboten. Die Schirmherrschaft für die Aktionswoche haben Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau und Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer übernommen. Offizieller Start ist am Sonnabend mit einem Gottesdienst in St. Marien um 16 Uhr.

Bereits um 14.30 Uhr wird in St. Aegidien das Kunstprojekt "Before I die", ein interaktives öffentliches Kunstprojekt, das Menschen einlädt, ihre persönlichen Hoffnungen in einem öffentlichen Raum miteinander zu teilen, eröffnet. Mit ganz viel Kunst endet die Hospiz- und Palliativwoche auch am 26. Oktober im Foyer der Sana-Kliniken bei einer Vernissage und Versteigerung von Bildern von Patienten der Sana-Palliativstation sowie des Kunstobjektes "Ball" von Vassiliki aus der Reihe "The City of Games", derzeit ausgestellt bei Antje Dietel & Friseure in der Hüxstraße.

Dazwischen steckt ein buntes Programm, zum Beispiel mit Lesungen wie der von Sandra Metzung-Körner unter dem Titel "Du fehlst" am 16. Oktober im CVJM, einem Tag der offenen Tür im Hospiz Rickers-Kock-Haus (18. Oktober), einem Empfang im Audienzsaal des Lübecker Rathauses (19. Oktober), einem Seminar wie "Die Kunst des Sterbens", eine Improshow mit Instant SL (beides 23. Oktober), eine Führung über den Vorwerker Friedhof sowie einem Workshop für Kinder- und Jugendliche, bei dem Grabschmuck gestaltete und gebastelt wird (beides 25. Oktober).

Seit den Anfängen der Hospizarbeit in den 1980er Jahren haben sich die Voraussetzungen für eine würdevolle hospizliche Begleitung und gute palliative Versorgung stark verbessert. Durch die Regelungen des vor drei Jahren in Kraft getretenen Hospiz- und Palliativgesetzes wird die Arbeit ambulanter Hospizdienste einerseits erleichtert. So werden neben den Personal- jetzt auch die Sachkosten gefördert. Andererseits sind Pflegeheime nun verpflichtet, mit Hospiz- und Palliativnetzwerken zusammenzuarbeiten, wodurch sich die Aufgabenfelder der ambulanten Hospizdienste stark erweitert haben.

"Das freut uns natürlich", sagt Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell. "Aber es stellt uns auch vor neue Herausforderungen. Um Menschen gut begleiten zu können, brauchen wir Engagierte, die sich ehrenamtlich in die Hospizbegleitung einbringen wollen. Über dieses wichtige Ehrenamt möchten wir informieren und zudem über die Möglichkeiten der palliativen Versorgung aufklären."

Das komplette Programm gibt es im Internet unter www.palliativwoche.de.

Die Veranstaltungsreihe startet am Samstag.

Die Veranstaltungsreihe startet am Samstag.


Text-Nummer: 125381   Autor: Veranstalter/red.   vom 11.10.2018 19.15

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