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Montag,
der 22. Oktober 2018






SPD fordert erneut gerechteren Bustarif

Ein aktueller Vergleich der Busfahrpreise in 39 deutschen Großstädten bei "Spiegel online" veranlasst die SPD Lübeck erneut ein gerechteres Preissystem für den Busverkehr in Lübeck einzufordern.

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Ulrich Pluschkell, beschreibt das Problem kurz und knapp: "Lübeck steht im Preisvergleich insgesamt auf dem vorletzten Platz, gefolgt Hamburg. Dies irritiert angesichts der Bestrebungen von Lübeck und anderen Städten für einen Beitritt zum preisgünstigen HVV. An diesem Beispiel wird schnell deutlich, wie fragwürdig der Preisvergleich bei Spiegel-online ist. Besonders deutlich wird dies am Preisvergleich zwischen Lübeck und Kiel. Dort haben die Spiegel-Redakteure einfach für Kiel generell die Preisstufe 2 und für Lübeck die Preisstufe 3 angenommen, was nicht der Realität entspricht."

SPD-Fraktions-Chef Peter Petereit ergänzt: "Die SPD Lübeck fordert schon seit geraumer Zeit einen gerechteren und preisgünstigeren ÖPNV in Lübeck. Deshalb hat die Lübecker Bürgerschaft im Februar diesen Jahres auf unseren Antrag hin den Bürgermeister beauftragt, der Lübecker Bürgerschaft zu berichten, wie die Preise von Bus und Bahn in Lübeck gerechter gestaltet werden können. Dabei geht es uns vor allem darum, neben der zentralen Tarifzone 6000 weitere Fahrbeziehungen, zum Beispiel von Moisling oder Schlutup zur Altstadt, in die Preisstufe 2 einzubeziehen."

"Im Zwischenbericht 'Gerechterer ÖPNV-Tarif für Lübeck' (VO/2018/06308) wird seitens der Stadtverwaltung zu allen in diesem Bericht genannten Tarif-Varianten erklärt, dass es bezüglich der rechtlichen Voraussetzungen, der Fahrgastentwicklung und betrieblichen Erfordernisse, der Veränderungen bei Kosten und Einnahmen sowie der Finanzierung einer Untersuchung und Bewertung durch einen neutralen und kompetenten Gutachter bedürfe. Als weiteres Vorgehen wird in dem Berichts jedoch nur eine aktualisierte Untersuchung der HVV-relevanten Fragen angekündigt. Eine gutachterliche Untersuchung der verschiedenen Tarif-Varianten und eine grundlegende Tarifreform ist dabei nicht vorgesehen", kritisiert Ulrich Pluschkell. "Deshalb werden wir in der nächsten Bürgerschaftssitzung beantragen, unverzüglich ein Gutachten zur Weiterentwicklung der ÖPNV-Tarife in Lübeck in Auftrag zu geben und dieses umgehend der Lübecker Bürgerschaft vorzulegen, damit sie eine solide Entscheidungsgrundlage für eine Tarifreform hat!"

SPD-Verkehrspolitiker Ulrich Pluschkell hält den Preisvergleich von Spiegel online für fragwürdig.

SPD-Verkehrspolitiker Ulrich Pluschkell hält den Preisvergleich von Spiegel online für fragwürdig.


Text-Nummer: 125397   Autor: SPD   vom 12.10.2018 16.30

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Kommentare zu diesem Text:

Bernd Feddern schrieb am 12.10.2018 um 18.20 Uhr:
Herr Pluschkell, kann es nicht eher so sein, dass die Angaben von Stadtverkehr und Bürgerschaft / Parteien fragwürdig sind?? Spiegel-online hat keine Vorteile aus ihrer Studie - andererseits ist Lübeck für Vernebelung, Ignoranz und Desinformation bekannt. Außer vagen Absichts- und Forderungserklärungen ist auch von der SPD nichts gekommen, um die Bürger zum Busfahren zu ermutigen! Aber natürlich muss erst wieder Geld für unnötige Gutachter hinausgeworfen werden - weil kein "Politiker" Verantwortung übernehmen will, geschweige denn, Ahnung von jedweder Materie hat! Welche Gutachter im Abo von Lübeck für wieviel Geld beschäftigt werden, würde auch mal interessant sei!

Walter Alter schrieb am 12.10.2018 um 18.22 Uhr:
Wenn man nicht weiter weiß oder keine eigenen Ideen hat, so beauftragt man ein Gutachten. Der wichtige Hinweis: Die Unternehmensberatung muss neutral und kompetent sein. Meine Übersetzung: Ein solches Gutachten kostet viel Geld und viel Zeit und am Ende wird dann realisiert, dass eine Tarifreform zum "Nulltarif" nicht geht.

Bernd Feddern schrieb am 12.10.2018 um 18.55 Uhr:
Ergänzung: Schon eine kurze persönliche Recherche hat mir den Spiegel-online-Bericht bestätigt - Herr Pluschkell, haben Sie kein Internet??? Im Bürgerschaftsbüro der SPD soll es soetwas geben?
Aber ich vermute, bei Eigeninitiative wären ja allle Gutachter nicht erforderlich - das geht natürlich nicht, die wollen doch auch abzocken! Also kommen wieder Vernebelungs-Anträge in die Bürgerschaft??? Toll!!! (...)


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