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Freitag,
der 16. November 2018





Grüne Lübeck

Freie Wähler und GAL: Nicht an Kindern sparen

„Schulkindfamilien brauchen verlässliche Erziehungspartnerschaften und ergänzende Ersatzfamilie. Dass Lübeck vor etlichen Jahren beschlossen hat, sämtliche Kita-Horte zugunsten des Ausbaus der kostengünstigeren Betreuten Grundschulen aufzulösen, erweist sich aus heutiger Sicht als fatale Fehlentscheidung von Verwaltung und Politik“, so die Vorsitzende der Fraktion Freie Wähler und GAL, Antje Jansen.

Antje Jansen weiter:

"Ohne die Kita-Standards ist die Betreuungsqualität einfach nicht zu erreichen, die Kinder und ihre Familien brauchen. Auch die Verwaltung hat im Zuge des Hortplatzabbaus erkannt, dass Schulkinderbetreuung ohne Qualität nicht funktioniert. Zusammen mit freien Trägern entwickelte sie daher das Konzept „Ganztag an Schule“ (GaS), für das die Ziele einer Kindertagesstätte gemäß des Achten Sozialgesetzbuches festgelegt wurden.

Denn nur so können die Qualitätsversprechen der als Kindertagesstätte definierten Betreuung von GaS auch eingehalten werden.
 
Schon im Dezember 2017 – also bevor sie inzwischen kommunalpolitisch aktiv geworden ist – hat  deshalb die heutige jugendpolitische Sprecherin Juleka Schulte-Ostermann der Fraktion Freie Wähler und GAL eine Petition beim Landtag Schleswig-Holstein eingereicht, um den Gesetzesverstößen in Lübeck ein Ende zu bereiten. Das Ziel war natürlich, für die Kinder eine hochwertige Schulkinderbetreuung gemäß dem bewährten Kita-Standard zu erreichen. Der Petitionsausschuss stufte die von Schulte-Ostermann vorgebrachten Argumente als sehr schwerwiegend ein und beschloss daher eine umfassende öffentliche Rechts- und Sachprüfung.
 
Wir als Fraktion Freie Wähler und GAL unterstützten die Petition vollumfänglich. Denn wer an Kindern und Familien spart, spart an unser aller Zukunft. Die gesellschaftlichen Bedingungen für Familie und das Aufwachsen von Kindern haben sich gewandelt haben. Immer mehr Eltern sind voll berufstätig. Das gilt auch für Alleinerziehende. Die Gesellschaft muss sich den Herausforderungen von Inklusion, Integration, Bildungschancengleichheit für alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft, dem sozialen Status oder dem Einkommen ihrer Eltern stellen.
 
Eltern und Kinder brauchen deshalb eine zeitlich umfassende, die Familie ergänzende, entlastende und qualitativ hochwertige Schulkinderbetreuung. Sie sind auf Erziehungspartnerschaften und Ersatzfamilien angewiesen, damit die Erziehung, Förderung, Bildung und Betreuung für alle Kinder vollumfänglich und verlässlich sichergestellt werden kann.
 
Früher gab es in Lübeck dafür zahlreiche Hortplätze, die ein familienunterstützendes Angebot der öffentlichen Jugendhilfe waren. Horte gelten als Kindertagesstätte entsprechend der Vorgaben des Achten Sozialgesetzbuches und unterliegen daher dem Kindertagesstättengesetz (KiTaG). Denn immer, wenn es sich bei einer Betreuung inhaltlich um eine Kindertagesstätte handelt, dann muss das Kita-Gesetz mit seinen bewährten Qualitätsstandards gelten“, so Antje Jansen.

Antje Jansen unterstreicht die Bedeutung einer kinder- und familienfreundlichen Politik. Foto: FW/GAL

Antje Jansen unterstreicht die Bedeutung einer kinder- und familienfreundlichen Politik. Foto: FW/GAL


Text-Nummer: 125505   Autor: FW/GAL/red.   vom 18.10.2018 15.57

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